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Thomas Wohlgemuth bei Popgom für deutschen Markt zuständig

Seit 1. August ist Thomas Wohlgemuth in der Funktion als Country Manager Germany für den deutschen Ableger der Popgom genannten B2C-Onlinereifenhandelsplattform des französischen Unternehmens Tyredating tätig, an dem Michelin eine Minderheitsbeteiligung hält. Für seine neue Tätigkeit bringt er einiges an Erfahrung aus der Reifenbranche mit, denn zuvor war Wohlgemuth rund neun Jahre für den Hersteller Pirelli (dort unter anderem im Reifenfachhandels- und Autohausgeschäft) bzw. dessen Handelstochter Pneumobil tätig. Zusammen mit – wie er selbst sagt – „derzeit sechs Leuten im Feld“, die weitere Reifenspezialisten als (Montage-)Partner für die deutsche Popgom-Plattform unter www.popgom.de gewinnen wollen, hat er sich als Ziel gesetzt, die Planzahl von 700 Fachbetrieben möglichst noch vor Beginn der Wintersaison zu erreichen. „Das ist ein ambitioniertes Ziel, aber die Chancen stehen nicht schlecht. Täglich kommen neue Verträge rein“, weiß Wohlgemuth zu berichten, ebenso wie von weiteren offenbar vielversprechenden „Gesprächen mit ein bis zwei größeren Partnern“. Auch die mittlerweile erreichte Zahl von täglich zwischen 20 und 30 Reifenbestellungen über die Onlineplattform hierzulande entspreche durchaus den Vorstellungen des Unternehmens so vergleichsweise kurz nach dem offiziellen Start der deutschen Site Anfang Juli. Was wohl noch nicht so ganz den Erwartungen entspricht, ist seinen Worten zufolge die Quote an Reifenlieferungen, die sich die Kunden nach Hause schicken lassen und eben nicht – so wie eigentlich gedacht – zu einem der unter www.popgom.de gelisteten (Montage-)Fachbetriebe.

Momentan ließen etwa noch die Hälfte aller Käufer ihre bei Popgom erworbenen Reifen nach Hause liefern, sagt Wohlgemuth und führt dies in erster Linie auf die noch nicht ganz so breite Basis an Partnerbetrieben zurück. „Wir bieten die Option, sich die Reifen nach Hause liefern zu lassen, zwar an – doch stellen wir sie nicht in den Vordergrund“, erklärt er. Vielmehr gehe es bei Popgom darum, den spezialisierten Handel einzubinden. Und deswegen verzichte man – Wohlgemuth: „anders als so mancher Wettbewerber“ – auch ganz bewusst auf solche Partner, die eben gerade nicht als Fachbetrieb anzusehen sind. Dabei werden Dinge wie etwa unter anderem die Öffnungszeiten, die Ausstattung der Werkstatt mit einer Achsvermessungsanlage oder die Fähigkeiten des Betriebes zur Montage von Runflat-Reifen als Indizien im Zusammenhang mit einer Einschätzung herangezogen, ob es sich nun eher um einen Feierabendschrauber oder vielmehr um einen wirklichen Reifenfachbetrieb handelt, erläutert der Country Manager Germany. „Auf Kleingeschäfte ab 16 Uhr verzichten wir“, macht Wohlgemuth trotz aller Expansionspläne unmissverständlich deutlich. Allerdings hat sich Popgom/Tyredating nicht nur in Sachen Zahl der Partnerbetriebe in Deutschland Wachstum auf die Fahnen geschrieben, voraussichtlich schon zum Ende dieses Jahres sollen eigene Onlineshops in Österreich bzw. der Schweiz ans Netz gehen, um zusammen mit den schon aktiven Plattformen in Spanien, Frankreich und seit Kurzem Deutschland sowie dem für 2010 geplanten Start in Großbritannien dem langfristigen Ziel einer europaweiten Marktabdeckung wieder einen Schritt näher zu kommen.

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