Repräsentative Tests von Monroe: Riesiger Reparaturbedarf bei Stoßdämpfern

Bereits im siebten Jahr veranstalten die Aftermarket-Spezialisten Monroe und Walker (aus dem Hause Tenneco) gemeinsam und deutschlandweit kostenlose Sicherheitsprüftage in Zusammenarbeit mit Teilehändlern und Werkstätten. Insgesamt 38.949 Fahrzeuge haben die führenden Hersteller von Abgassystemen und Stoßdämpfern seit 2002 getestet, davon überprüfte Monroe bei 38.904 Fahrzeugen das Fahrwerk. Somit verfügt der Stoßdämpferspezialist über eine repräsentative Datenbank mit langfristig gestützten Werten über den technischen Zustand der Stoßdämpfer in Deutschlands Autos. Das Fazit: Es besteht ein riesiger Reparatur- und Erneuerungsbedarf. Egal ob alt oder jung, im Schnitt ist jedes zweite Fahrzeug mit defekten Stoßdämpfern unterwegs. Ein großes Potential für die Werkstätten, denn die Teilnehmer der bisherigen Testtage konnten bis zu 20 Prozent Umsatzsteige­rung erzielen.

Aufklärung tut not. Die Testergebnisse zeigen, dass viel zu viele Autos mit defekten Stoßdämpfern unterwegs sind. Die meisten Autofahrer wissen nicht einmal, dass sie damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko eingehen. Viele glauben, dass Stoßdämpfer entweder gar nicht oder nur sehr spät im Autoleben verschleißen. Umso größer war die Überraschung bei vielen Testteilnehmern, als sie ihre Diagnose erhielten. Fast jeder zweite Kunde musste sich sagen lassen, dass er mit kaputten Stoßdämpfern unterwegs war. Je älter das Auto, desto eher waren erwartungsgemäß die Stoßdämpfer defekt (siehe Grafik). Bei den bis zu vier jährigen Fahrzeugen waren immerhin schon 40 Prozent betroffen, die höchste Defektrate fand Monroe bei Fahrzeugen im Alter von elf Jahren: 60,3 Prozent der Prüflinge fielen beim Stoßdämpfertest durch. Aber auch einige Junge fielen durch Fehlermeldungen auf: Von 152 getesteten Jahreswagen beispielsweise stellte Monroe bei 28 Fahrzeugen (18,5 Prozent) Defekte am Fahrwerk fest. Deren durchschnittliche Laufleistung betrug 30.971 Kilometer. Alle Tests erfolgten mittels mobilem Testgerät und einem zusätzlichen optischen Fahrwerkscheck auf der Hebebühne.

Unabhängig vom Alter zeigen die Monroe-Testergebnisse, dass bei einer Laufleistung von bis zu 25.000 Kilometer bereits 22,2 Prozent, bei 50.000 Kilometer 31,9 Prozent und bei 75.000 Kilometer Laufleistung 43,1 Prozent der getesteten Fahrzeuge kaputte Stoßdämpfer aufwiesen. Dies untermauert, dass die üblicherweise empfohlene Erstprüfung ab 60.000 Kilometer Laufleistung in der Regel nicht ausreicht, um die einwandfreie Funktionsfähigkeit der Stoßdämpfer zu gewährleisten.

Jörn Lorenz (Tennecos Marketingmanager Aftermarket für Deutschland, Österreich und die Schweiz): „Wir können es nur immer wieder betonen: Die Stoßdämpfer spielen eine wichtige Rolle für die Sicherheit des Fahrzeugs und damit der Insassen. Die Prüftage beweisen, dass auch schon relativ junge Fahrzeuge betroffen sein können. Das ist vielen Autofahrern nicht bewusst. Auch bei vielen Werkstätten besteht Aufklärungsbedarf, denn sie orientieren sich an den Werksvorgaben der Hersteller. Nach unseren Erfahrungen sollten Stoßdämpfer alle 20.000 Kilometer gecheckt werden, ein Austausch ist in der Regel ab 75.000 Kilometer sinnvoll.“

Wolf Jochen Dargel, Gebietsverkaufsleiter bei Tenneco, ergänzt: „Die Sicherheitsprüftage haben sich in ihrer über sechsjährigen Laufzeit als besonders geeignetes Mittel zur Aufklärung, zur Kundenbindung und zur Steigerung des Werkstattumsatzes etabliert. Viele Werkstätten führen seit Jahren eigene Prüftage durch und sind an diesen Tagen oft komplett ausgebucht. Einige reservieren sogar für einen ganzen Tag ihre komplette Werkstatt nur für Teilnehmer der Sicherheitsprüftage. Andere überbrücken damit in der typischen „Saure-Gurken-Zeit“ gerne ein paar Leerstände. Die Idee ist so gut, dass sie sogar von einigen unserer Wettbewerber übernommen wurde.“

Bei den kostenlosen Sicherheitsprüftagen können sich alte und neue Kunden der Werkstatt Stoßdämpfer, Abgasanlage, Bremsen und Fahrwerksteile ihres Autos testen lassen. Tenneco stellt das Diagnose-Equipment und führt die Tests zusammen mit den Monteuren der jeweiligen Werkstatt durch. Diese erhalten vorab eine gesonderte Schulung, in der sie auch weitere Anregungen über den richtigen Umgang mit Kunden lernen. Außerdem unterstützt Tenneco sie bei Marketing- und Mailingaktionen, um möglichst viele Testinteressenten in die Werkstatt zu lotsen. Seit Start der Aktion in 2002 haben somit Kunden und Werkstätten gleichermaßen profitiert: Die Autobesitzer erhielten einen kostenlosen Zusatzservice, die teilnehmenden Werkstätten hatten die Möglichkeit, alte Kunden an sich zu binden, neue zu gewinnen und insgesamt die Anzahl ihrer Reparaturaufträge erheblich zu steigern.

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