Nachhaltigkeit und Sicherheit rückt Bridgestone zur IAA in der Vordergrund

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Unter dem Motto „Erleben, was bewegt“ findet vom 17. bis zum 27. September 2009 in Frankfurt am Main die Pkw-IAA statt. Auch in diesem Jahr wird das Thema Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit dabei wohl wieder eine wichtige Rolle spielen, weshalb Reifenhersteller Bridgestone bei der Messe sein Verantwortungsbewusstsein für Umwelt und Gesellschaft in den Vordergrund rücken will. Im Rahmen der internationalen Automobilausstellung wird man daher sowohl die Initiativen des Unternehmens im Bereich Verkehrssicherheit und Umweltschutz vorstellen, als auch Produkte, die maximale Sicherheit bieten und gleichzeitig umweltfreundlich sein sollen. Auf einem rund 300 Quadratmeter großen Messestand will der Konzern das komplette Spektrum seiner Aktivitäten in diesen Bereichen präsentieren.

Dazu gehört unter anderem beispielsweise der als energiesparend beschriebene Pkw-Reifen „Turanza ER300 Ecopia“, der in diesem Jahr neu im deutschen Markt eingeführt wurde. Darüber hinaus hat der Hersteller eigenen Aussagen zufolge aber noch einen weiteren neuen umweltfreundlichen Reifen mit im Gepäck nach Frankfurt, mehr will man jedoch noch nicht verraten. „Die ‚Ecopia’-Reifen zeichnen sich durch geringeren Rollwiderstand und somit verringerten Kraftstoffverbrauch sowie verminderte Kohlendioxidemissionen aus. Die größte Herausforderung bei der Entwicklung bestand darin, den Rollwiderstand nicht zulasten der Sicherheitsaspekte zu reduzieren“, erklärt das Unternehmen, das auf der IAA erstmals die komplette Geschichte der „Ecopia“-Reifen aus dem Hause Bridgestone am eigenen Messestand visualisieren wird. Zum ersten Mal kamen sie 1991 in Japan bei Fahrzeugen mit Elektroantrieb zum Einsatz, bevor sie bereits 1999 in Form des „B 381 Ecopia“ bei der am Dreiliterversion des Lupo von Volkswagen Verwendung fanden und inzwischen an bestimmten Modellen des Opel Insignia, der S-Klasse von Mercedes und in einer speziellen Variante auch am Toyota IQ montiert werden.

Thematisieren will Bridgestone in Frankfurt darüber hinaus die Notlaufreifentechnologie, bei der sich der Hersteller in der Rolle als Pionier sieht, da man schon in Sachen Runflats schon in den 80er-Jahren Maßstäbe gesetzt habe. Bei der IAA sollen nun die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich gezeigt werden, also die vor Kurzem erst vorgestellte dritte Generation von Runflat-Reifen aus dem japanischen Konzern. Nachdem bei den ersten beiden Generationen bedingt durch das Prinzip verstärkter Seitenwände vor allem hinsichtlich des Komforts Abstriche gemacht werden mussten, sollen diesbezüglich nun deutliche Fortschritte erzielt worden sein. „Für die dritte Generation von Runflat-Reifen setzt Bridgestone nun neue Technologien ein, die den Fahrkomfort so weit verbessern, dass er mit dem eines herkömmlichen Reifens vergleichbar ist“, verspricht das Unternehmen. Auf diese Weise böten die Runflat-Reifen den Verbrauchern nun neben dem wesentlichen Sicherheitsaspekt auch den Komfort, den sie von Hightech-Reifen erwarten.

„Durch den Wegfall des Reserverads werde zudem Gewicht eingespart, was zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen beiträgt. Runflat-Reifen sind daher auch nachhaltig: Durch den Wegfall der Reserveräder werden außerdem Altreifen eingespart“, hat Bridgestone auch dabei das Thema Umwelt im Blick. Ebenso wie bei der „Make Cars Green“ genannten Kampagne rund um ein „grüneres“ Autofahren, mit der Bridgestone in Kooperation mit der FIA und nationalen Automobilklubs einen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung leisten will. Auch sie wird deshalb ein Thema am Messestand in Frankfurt am Main sein. Im Rahmen dieser Initiative gibt das Unternehmen Verbrauchern Tipps für ein umweltfreundliches, Kraftstoff sparendes Fahrverhalten. Ein Zehnpunktekatalog dient den Autofahrern dabei als praktisches Hilfsmittel.

Ebenso wie für die Umweltthematik engagiert sich der Reifenhersteller zugleich auch für die Verkehrssicherheit. Im Jahr 2005 hat das Unternehmen in Kooperation mit der FIA Foundation (Fédération Internationale de l’Automobile) und nationalen Automobilklubs die weltweite Initiative „Erst Denken – Dann Lenken“ (Think Before you Drive) ins Leben gerufen. Im Rahmen der Kampagne werden Verbraucher über Maßnahmen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr informiert, die nur wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber Leben retten können, wie etwa das Anlegen des Sicherheitsgurtes oder die regelmäßige Kontrolle der Reifen. Kostenlos durchgeführte Sicherheitschecks von Bridgestone an mehr als 120.000 Fahrzeugen in der EU haben gezeigt, dass jedes achte Fahrzeug aufgrund zu niedrigen Reifendrucks ein hohes Risiko für den Fahrer darstellt. „Lenkung und Straßenlage sind beeinträchtigt, der Bremsweg ist länger, die Reifenlebensdauer insgesamt kürzer“, so Bridgestone

Aber auch die Umweltbelastung steige extrem an. „Zu niedriger Reifenluftdruck führt zu mehr Rollwiderstand und dadurch zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch“, erklärt der Reifenhersteller und beziffert den auf diese Weise in der EU unnötig verschwendet auf mehr als drei Milliarden Liter und die vermeidbare Emission von Kohlendioxid mit über neun Millionen Tonnen. Diese Initiative erfüllt schlägt daher – passend zur Ausrichtung der IAA – gewissermaßen die Brücke zwischen mehr Sicherheit auf den Straßen und dem Schutz der Umwelt.

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