Nach schwachem ersten Quartal geht’s bei Lanxess wieder bergauf

Trotz der anhaltend schwierigen weltweiten Konjunkturlage hat die Lanxess AG im zweiten Quartal ihr operatives Ergebnis im Vergleich zum schwachen ersten Quartal 2009 signifikant verbessert. Der Spezialchemie-Konzern, der ein bedeutender Lieferant der Reifenindustrie von Synthesekautschuk und anderen Basismaterialien ist, erreichte ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 112 Millionen Euro. Das waren zwar 50 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Wert des ersten Quartals wurde hingegen um 70 Prozent übertroffen. Verantwortlich für die deutliche Verbesserung gegenüber den ersten drei Monaten 2009 waren erhebliche Mengenzuwächse, vor allem in Asien, sowie Einsparungen durch ein Maßnahmenpaket, das unter „Challenge09“ läuft. Der Umsatz lag im zweiten Quartal mit 1,24 Milliarden Euro um 30 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals, stieg aber gegenüber dem ersten Quartal 2009 aufgrund kräftiger Mengenzuwächse, vor allem bei Performance Polymers, um 17 Prozent an. Das Konzernergebnis war mit 17 Millionen Euro positiv, nachdem es zwei Quartale hintereinander im Minus gelegen hatte.

Im Segment Performance Polymers, in dem im wesentlichen die Kautschukaktivitäten angesiedelt sind, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um 25 Prozent auf 559 Millionen Euro. Grund dafür ist die wieder angezogene Nachfrage in Asien, insbesondere in der Business Unit Performance Butadiene Rubbers. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments stieg von acht Millionen Euro im ersten Quartal auf 52 Millionen Euro. Die negativen Effekte der ersten drei Monate – darunter der Abbau von Lagerbeständen bei den Kunden und außergewöhnliche Wertberichtigungen auf Vorräte – schwächten sich ab. Das Segment-Ergebnis profitierte zudem von Kostensenkungsmaßnahmen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal brach der Umsatz um 38 Prozent ein. Das EBITDA vor Sondereinflüssen fiel um 59 Prozent.

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