Erwartungen an den US-Reifenmarkt nach unten geschraubt

(Tire Review/Akron) Der amerikanische Kautschukverband Rubber Manufacturers Association (RMA) hat angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise seine Erwartungen für den Reifenabsatz in den USA im Jahre 2009 nach unten geschraubt, erwartet für 2010 allerdings eine Belebung. Die RMA erwartet jetzt, dass die Stückzahlen um 16 Prozent zurückgehen, wofür Pkw-Reifenerstausrüstung mit 45 und Lkw-Reifenerstausrüstung mit 43 Prozent Rückgang im Wesentlichen verantwortlich sind. In der Erstausrüstung mit P-metrischen Reifen (Pkw-Reifen) wird ein Minus von 46 Prozent auf 21 Millionen Einheiten erwartet, im nächsten Jahr sollen es dann 32 Millionen Einheiten sein. Bei Leicht-Lkw-/Transporterreifen werden zwölf Prozent weniger an die Bänder der Automobilhersteller geliefert entsprechend einem Absatz von 2,6 Millionen Reifen, im nächsten Jahr sollen es wieder 100.000 Stück mehr sein. Das Minus bei Lkw-Reifen entspricht einem Bedarf der Fahrzeugbauer von nur noch 2,2 Millionen Einheiten, im Jahre 2010 sollen es wieder 2,7 Millionen Lkw-Reifen sein. Moderater die Situation in den Segmenten des Ersatzmarktes: Bei den “P”-Reifen dürften im Jahre 2009 noch 176 Millionen Stück an die Endverbraucher gehen (minus neun Prozent), um dann im nächsten Jahr wieder um drei Prozent zuzulegen; dem Minus bei LLkw-/Transporterreifen in diesem Jahr von 18 Prozent auf noch 24 Millionen Reifen soll im Jahre 2010 ein Wachstum von acht Prozent folgen; im Ersatzmarkt Lkw-Reifen bedeutet der Rückgang um drei Millionen Stück einen Absatz von zwölf Millionen in diesem Jahr, im nächsten sollen es weniger als 13 Millionen sein.

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