MLX: Die Kooperation geht ihren eigenen Weg

Dass die Handelskooperation MLX Marketing- und Systementwicklungs GmbH & Co. KG (Andernach) und die Unternehmensgruppe Meyer Lissendorf (Gönnersdorf) mittlerweile voneinander recht unabhängig operieren, mag man nicht nur an der räumlichen Distanz erkennen, sondern auch an der personellen. MLX steht unter der Leitung von Birgit Huthmann, etwaige Verflechtungen ihres Teams mit Meyer Lissendorf wurden in den letzten Monaten konsequent beseitigt. Wobei die klare Trennung keine Einbahnstraße ist, sondern auch vom geschäftsführenden Gesellschafter der Meyer Lissendorf GmbH & Co. KG International Trading Hubert Vietoris so gesehen wird. „Wir sind Dienstleister für MLX“, heißt es bei ihm kurz und bündig.

Stand Mitte Juli zählte das Kooperationsmodell MLX insgesamt 270 Partner, wovon 66 als sogenannte „Aktivpartner“ gelten. Das sind die Händler, die das von der Systemzentrale in Andernach offerierte Leistungsangebot in besonderem Maße in Anspruch nehmen, die Zentrale auch in besonderem Maße fordern, bereit sind konsequent qualitative und quantitative Kriterien zu erfüllen und damit die ganze Organisation auch qualitativ noch weiter nach vorne bringen und ein Mehr an gegenseitiger Verbindlichkeit in das System ein zu bringen. Prinzipiell hat jeder Händler die Möglichkeit, „Aktivpartner“ zu sein.

So wie es ein Leistungsprofil für eine Kooperationszentrale wie die in Andernach gibt, gibt es ja auch ein Anforderungsprofil für die Partner draußen im Markt. Sich „nur“ aus einem Angebot zu bedienen entspricht nicht der Erwartungshaltung, die ein Systemanbieter hat, nur „rumzunörgeln“ erst recht nicht. Dennoch gibt es solche Spezies in jeder Vereinigung und ist das  Spiegelbild der Gesellschaft. Damit die „noch junge Pflanze“ Aktivpartnerschaft gedeiht und die noch zu passiven Mitglieder zum Mitmachen motiviert, hat MLX ja einen Beirat. Weiß man doch, dass die Motivation am größten ist, wenn die Entwicklungsimpulse der Kooperation aus dem Kreise ihrer Mitglieder kommen.

Es geht aber nicht nur um die inhaltliche Weiterentwicklung von MLX, es gibt auch einen sehr konkreten Stufenplan, der eine quantitative Vergrößerung des aktuellen Netzwerkes aus Reifenhändlern und Kfz-Betrieben beinhaltet. Unter anderem beinhaltet diese Expansion für die nächsten fünf Jahre eine Verdoppelung der Partnerzahl gegenüber dem heutigen Status. Womit nicht nur die Gewinnung neuer Partner in Deutschland gemeint ist – so aus dem Kreis noch ungebundener Reifenhändler, Kfz-Servicebetriebe, aber auch Händler, die sich in einer anderen Gruppierung nicht gut genug aufgehoben fühlen und sich vom Leistungsangebot von MLX haben überzeugen lassen. Auch außerhalb Deutschlands sieht MLX Potenzial, so dass aus der nationalen Kooperation eine europäische wird.

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