Onlineintegration wird bei „BSS.tire“ mittels Webservices vorangetrieben

Bei ihrer „BSS.tire“ genannten Branchenlösung für den Reifenhandel will die KUMAvision AG den eingeschlagenen Weg in Richtung Onlineintegration weiter fortsetzen. Neben dem voll in die Warenwirtschaft integrierten Webshop sollen sogenannte Webservices – Software-Tools, die über moderne XML-Schnittstellen kommunizieren können – aber auch in weiteren Anwendungsbereichen für effizientere Prozesse sorgen. Was darunter zu verstehen ist, verdeutlicht das Unternehmen am Beispiel des Webshops: Die doppelte Erfassung von Daten, fehlerhafte Dubletten oder veraltete Informationen gibt es demnach dank der Webservices nicht mehr, weil diese automatisch auf die Datenbank der Branchenlösung zugreifen –Stammdaten, Konditionen und Lieferbedingungen müssen also nur einmal hinterlegt und im Webshop selbst keinerlei Artikel mehr verwaltet werden. „Es reicht aus, die Stammdaten in ‚BSS.tire’ als Webshopartikel zu markieren“, so das Unternehmen aus Markdorf, dem neben dem erhöhten Komfort bzw. verringerten Arbeitsaufwand und reduzierten Fehleranfälligkeit gleichwohl noch ein weiterer Vorteil einfällt.

Denn durch die volle Integration des Webshops in die Warenwirtschaft würden sämtliche Anzeigen im Onlineshop – seien es Verfügbarkeiten und/oder kundenspezifische Preise – direkt aus dem ERP-System übermittelt. Selbst spezielle Konditionen, die nur für Onlinebestellungen bestehen, soll „BSS.tire“ selbstständig erkennen können. „Führte ein Reifenhändler eine neue ERP-Software ein, musste bisher ein bereits vorhandener Webshop oft komplett neu aufgesetzt werden. Die Webservices-Schnittstelle von ‚BSS.tire’ ermöglicht es, einen solchen Webshop auf Wunsch weiterzuverwenden – die Daten stellt ‚BSS.tire’ direkt zur Verfügung“, weiß der Softwareanbieter außerdem zu berichten. Auch der Kfz-Teilehandel könne von den Webservices profitiert, weil Teilekataloge wie Stahlgruber, Trost und TecDoc darüber in die Software integriert werden, sodass die Verfügbarkeit benötigter Teile aus „BSS.tire“ heraus abgefragt und Bestellungen bei den Lieferanten ausgelöst. Werden können. Separate Bestellsoftware oder andere Insellösungen seien deshalb nicht mehr erforderlich.

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