Sowohl als auch – Goodwheel beliefert Endverbraucher und Händler

Unter www.goodwheel.de betreibt die Goodwheel GmbH (Möhnesee) einen Onlineshop, über den das Reifengeschäft sowohl mit dem Endverbraucher als auch (seit Anfang 2008) mit dem Handel bedient wird. Das Verhältnis der Anteile der beiden Kundengruppen beziffert Hendrik Salewski – einer der beiden Geschäftsführer der im Oktober 2006 ursprünglich in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts gegründeten Firma, die seit 2008 als GmbH agiert – dabei mit etwa 80 zu 20. Der deutsche Webshop ging im November 2007 ans Netz – seither haben die Betreiber nach eigenen Angaben knapp zwei Millionen Besucher und mehr als neun Millionen Zugriffe auf ihrer Site registriert. Allein im ersten Jahr des Bestehens des Shops habe man 22.000 Kunden gewinnen können und mit etwa 90.000 im Onlinegeschäft verkauften Reifen einen Nettoumsatz von 5,6 Millionen Euro erzielen können, sagt Salewski.

Im Schnitt seien etwa 15.000 verschiede Artikel im Shop verfügbar, wobei der eine stündliche Aktualisierung des Bestandes für eine stets aktuelle Datenbasis sorgen soll, wie der Geschäftsführer erklärt. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen neun fest angestellte Mitarbeiter zuzüglich eines Auszubildenden, ist seit diesem Jahr Mitglied im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) und hat erst im Februar unter www.goodwheel.fr einen weiteren Shop in Frankreich eröffnet. Dieser Sprung ins angrenzende europäische Ausland soll dabei nicht der einzige bleiben, denn bei Goodwheel hat man sich die Erschließung weiterer EU-Länder als Märkte fest vorgenommen. Doch damit nicht genug: Weiterhin ist eine Ausdehnung des Vertriebs auf Motorrad-, Lkw-, EM-Reifen ebenso geplant, wie man das Angebot auf Stahl-, Alu- und Kompletträder erweitern will.

Basierend auf einem Shopsystem namens „xt:Commerce“ hat das Team um Salewski und seinen Mitgeschäftsführer Sebastian von Borzykowski eigene Lösungen beispielsweise rund um die Kunden- oder Produktverwaltung geschrieben. Schließlich beschäftigt Goodwheel auch zwei Programmierer und einen Grafiker, die darüber hinaus noch zusätzliche Anpassungen bzw. Erweiterungen rund um das Basissystem herumgestrickt haben sollen – beispielhaft genannt werden unter anderem FTP- und XML-Schnittstellen für die zugrundeliegende Software. Zu den Vorteilen des eigenen Shops zählt man bei Goodwheel unter anderem, dass der Kunde jederzeit per E-Mail oder mittels Login auf der Site über den Status seiner Bestellung informiert sei und zwischen verschiedenen Bezahloptionen – PayPal, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Vorkasse, Lastschriftverfahren für Wiederverkäufer – wählen könne.

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