Michelin verkauft Anteile an Apollo Tyres

Anfang 2005 hatte Michelin 14,9 Prozent der Anteile am indischen Reifenhersteller Apollo Tyres erworben. Beide Unternehmen kündigten damals an, ein Joint Venture (51 Prozent Michelin, 49 Prozent Apollo) gründen zu wollen für den Bau einer Lkw-Radialreifenfabrik, in der beider Reifenmarken hergestellt werden sollten. Bereits wenige Monate später stand das Joint Venture vor dem Aus, Michelin wollte seine Pläne für den Bau der Fabrik alleine vorantreiben, behielt aber die Apollo-Aktien. An einer Kapitalerhöhung im Jahre 2006 beteiligte sich der französische Reifenhersteller allerdings nicht, so dass der Anteil auf etwa elf Prozent sank. In der Folgezeit veräußerte Michelin immer mal wieder kleinere Aktienpakete und jetzt 3,3 Prozent zu einem höheren Preis als beim Einstieg, machte also einen Gewinn bei diesem Investment und dürfte jetzt noch knapp acht Prozent halten.

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