17. Handelsblatt Jahrestagung „Die Automobil-Industrie“

Montag, 8. Juni 2009 | 0 Kommentare
 

Die US-Regierung hat mit den Zwangssanierungen der beiden amerikanischen Autogiganten General Motors (GM) und Chrysler ein Zeichen in der Krise der Automobilindustrie gesetzt. Mit den Vorschlägen für strengere Abgasvorschriften will die US-Regierung weitere Anreize für die Autoindustrie geben. Sollten sich die Vorgaben durchsetzen, dürften neue Pkw ab 2016 nur noch 6,6 Liter Benzin auf hundert Kilometer verbrauchen und die Grenzwerte für den Kohlendioxidausstoß würden von 210 Gramm pro Kilometer auf 150 Gramm sinken.

Diese Vorgaben liegen deutlich hinter den europäischen Grenzwerten, die bis 2015 einen CO2-Grenzwert von 120 Gramm vorgeben. Die umweltpolitischen Anreize setzen die amerikanischen Hersteller weiter unter Druck, verschaffen den europäischen und japanischen Herstellern aber einen Wettbewerbsvorteil..

Schlagwörter:

Kategorie: Markt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *