Michelin siegt beim deutschen Lauf zur Motorrad-Langstrecken-WM

Auch beim zweiten Lauf zur FIM-Motorrad-Langstrecken-Weltmeisterschaft siegte ein Partnerteam von Michelin. Wie schon beim Saisonauftakt in Le Mans erwies sich die Kombination aus dem Yamaha Austria Racing Team und den Rennreifen aus Clermont-Ferrand auch bei den „Acht Stunden von Oschersleben“ als unschlagbar. Die Vorstellung des neugegründeten Michelin Power Research Teams rundete den Erfolg für den 26-fachen MotoGP- und zehnfachen Superbike-Weltmeister Michelin ab.

Das Michelin Power Research Team wurde erst zu Beginn dieser Saison gegründet, sie erzielte mit ihrer Honda Fireblade sowohl im Qualifying als auch im Rennen die zweitschnellste Runde, jeweils hinter der siegreichen Austria-Yamaha. Wegen technischen Problemen fiel das Fahrertrio William Costes, Hugo Marchand und Josep Monge zwischenzeitlich allerdings bis auf Position 16 zurück, zeigte aber eine beherzte Aufholjagd und brachte die Michelin-bereifte Startnummer 63 in Rekordzeit bis auf Platz zehn nach vorn. Michelins Motorrad-Rennchef Jean-Philippe Weber über das „rollende Versuchslabor“: „Trotz der gerissenen Kette ist unser Team jederzeit konzentriert und motiviert geblieben. Schade, dass das Rennen wegen des Gewitters vorzeitig abgebrochen werden musste, denn ich glaube, dass wir noch mindestens einen Platz gutgemacht hätten. Die Langstrecken-WM verlangt eben enorm viel Erfahrung, und wir sind noch eine junge Mannschaft. Doch ich sehe unsere Arbeit an der Zuverlässigkeit auf einem guten Weg, denn immerhin sind wir ins Ziel gekommen. Ich glaube, dass wir uns jetzt bei den nächsten Rennen auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren können: durch die Erkenntnisse aus dem Motorrad-Rennsport zur Entwicklung kommender Reifengenerationen von Michelin beizutragen.“

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