Von Pirelli unterstützte Teams holen drei Klassensiege beim 24h-Rennen

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Vom 21. bis 24. Mai 2009 stand der Nürburgring ganz im Zeichen des 24-Stunden-Rennens, und auch in diesem Jahr hat der Reifenhersteller Pirelli wieder diese Gelegenheit genutzt, um dabei die Leistungsfähigkeit seiner Produkte unter Beweis zu stellen. Unter den zahlreichen bei diesem Langstreckenrennen an den Start gehenden Teams waren deshalb auch einige mit Pirelli-Reifen an ihren Rennboliden unterwegs.

Dazu gezählt werden können unter anderem die beiden rund 360 PS starken BMW 135i Coupés von Dörr Motorsport, die von Fachjournalisten der Redaktionen von Auto, Motor und Sport, ADAC Motorwelt, Auto Bild und Auto Bild Motorsport pilotiert wurden. Hinzu kamen darüber hinaus beispielsweise noch ein ebenfalls Pirelli-bereifter BMW Z4 des Dörr-Teams sowie zwei (geplant waren eigentlich drei, doch dazu später mehr) Rennwagen auf Aston-Martin-Basis, die ebenso auf Reifen der italienischen Marke ins Rennen gingen. Außerdem mit dabei bei dem 24-Stunden-Rennen war freilich auch Pirelli-Partner Heico Sportiv mit seinem mit Bioethanol angetriebenen Volvo C 30, der erst kurz zuvor einen Klassensieg im Rahmen des DMV-Vier-Stunden-Rennens auf der Nordschleife erringen konnte. Mit drei Klassensiegen und einem Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung der von ihnen unterstützten Teams können die Italiener dabei eine zufriedenstellende Bilanz nach dem diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ziehen.

Primus der Pirelli-internen „Wertung“ war dabei das 420 PS starke BMW Z4 M Coupè von Dörr Motorsport, das nicht nur den Sieg in der Klasse SP6, sondern zudem den zehnten Gesamtrang einfuhr. Hinzu kommen noch ein Klassensieg in der Kategorie SP8T durch einen der beiden BMW 135i sowie in der Kategorie SP 8, die das Team Dr. Ulrich Bez mit seinem über 500 PS starken Aston Martin Vantage V12 für sich entscheiden konnte. „In allen Fällen haben Pirelli-Rennreifen diese Boliden zu Siegern in ihrer jeweiligen Kategorie beim 24-Stunden-Rennen gemacht“, ist der Reifenhersteller überzeugt. Nicht viel schlechter – zumindest, was die Platzierungen in ihren Klassen angeht – erging es den weiteren, von Pirelli unterstützten Teams: So können sowohl der Aston Martin Vantage mit dem „kleinen“ V8-Motor (Klasse SP10 GT4) und der zweite BMW 135i (SP8T) als auch der mit Bioethanol betriebene Volvo C 30 mit den „Silbermedaillen“ in ihrer jeweiligen Kategorie aufwarten.

Die beiden Journalistenteams auf den technisch identischen BMW 135i lieferten sich lange mit quasi identischen Rundenzeiten ein teaminternes Kopf-an-Kopf-Rennen. Letztendlich bremsten jedoch technische Probleme – nach einem Ausfall der Motorelektronik streikte später auch das ABS – den weißen BMW mit den Fahrern Otto Hofmayer, Thomas Kroher, Christian Gebhardt und Philipp Leisen ein, sodass „nur“ noch ein 64. Gesamtrang drin war. Das Team des schwarz lackierten 135er mit dem Fahrerquartett Dierk Möller-Sonntag, Guido Naumann, Rolf Scheibner und Markus Grossmann hatte dagegen mehr Glück und kam auf dem 38. Gesamtrang ins Ziel, während es für das Volvo-Team von Heico Sportiv zunächst nicht so gut ausgesehen hatte, nachdem das Auto durch von Trümmerteilen anderer Fahrzeuge verursachte Beschädigungen mehrmals außerplanmäßig die Box ansteuern musste. Dank einer nächtlichen Aufholjagd und eiserner Disziplin holte man sich dann allerdings doch noch den zweiten Platz in der Klassenwertung.

Mit Problemen hatte übrigens auch die Mannschaft rund um Fernsehmoderator Tim Schrick zu kämpfen, denn der erst kurz vor dem Start des Rennens fertiggestellte Aston Martin V8 verweigerte die Mitarbeit ganz. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben: Teamchef Schrick will sich nach ersten Aussagen nicht geschlagen geben und bis zum Rennen im kommenden Jahr alle Kinderkrankheiten des englischen Renners abgestellt haben. „Rundum haben die von uns unterstützten Teams einen tollen Job gemacht“, zieht Peter Schimpf, Rennleiter von Pirelli beim 24-Stunden-Rennen, ungeachtet solch kleinerer Rückschläge ein positives Fazit des Rennwochenendes in der Eifel. „Aufgrund des fast schon überraschend guten Wetters konnten alle gestarteten Autos die Distanz auf Slicks zurücklegen. Dabei wurden fast alle Teams von Unfällen oder größeren Defekten verschont und schöpften das Potenzial von Autos, Fahrern und natürlich auch unseren Reifen voll aus – für uns war es daher in jeder Hinsicht ein sehr zufrieden stellendes 24-Stunden-Rennen“, sagt er.

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