Michelin zahlt Strafe in den USA wegen falscher Werbeaussagen

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Michelin muss in den USA rund 375.000 Dollar Strafe wegen vermeintlich falscher Werbeaussagen zahlen. Im einzelnen ging es dabei um Aussagen wie „Michelin fuel-efficient, long-lasting tires help you save money“ (Übers.: Michelins kraftstoffsparende, langhaltende Reifen helfen Ihnen, Geld zu sparen) oder „Michelin makes the most fuel-efficient line of tires on the road, which saves you money over the life of your tires“ (Michelin stellt die kraftstoffsparendsten Reifen auf der Straße her, mit denen Sie Geld während des gesamten Lebens Ihres Reifens sparen). Die Generalstaatsanwälte von 17 US-Bundesstaaten befanden nun, dass diese Aussagen die Verbraucher in die Irre führen würden.

Die Werbeaussagen würden lediglich auf den vermeintlich geringeren Kraftstoffverbrauch abstellen, ließen aber die gegebenenfalls höheren Anschaffungskosten oder die Lebensdauer der Reifen außer Acht. Medienberichten zufolge habe eine durch die Strafverfolgungsbehörden in Auftrag gegebene Untersuchung festgestellt, dass Michelin-Reifen in 29 von 37 untersuchten Reifenkategorien (78 Prozent) am kraftstoffsparendsten sind. Auch war es ein Michelin-Reifen, der insgesamt am kraftstoffsparendsten war. Dennoch: Mit Blick auf den höheren Kaufpreis könne man nicht grundsätzlich davon reden, mit Michelin-Reifen Geld zu sparen, befanden die Staatsanwälte unter Hinweis auf den Verbraucherschutz. Michelin zeigte sich überaus kooperativ während der Ermittlungen, heißt es weiter, und stimmte der Zahlung von 375.000 Dollar im Rahmen eines Vergleichs zu.

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