Onlinehandel ein Baustein für die Zukunft des Reifenfachhandels

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Die Domus Pro GmbH aus Leichlingen/Rheinland ist seit Jahren in den Geschäftsbereichen Softwareentwicklung und IT-Unternehmensberatung/Projektmanagement tätig und bietet unter anderem für das Reifen- und Rädergeschäft die Realisierung von Onlineverkaufsportalen an. Allein im vergangenen Jahr sollen über Domus-Pro-Portale – als Referenzkunde wird unter anderem beispielsweise die Freie Reifeneinkaufsinitiative (FRI) aus Frechen genannt – bereits annähernd 600.000 Reifen verkauft worden sein. Doch Andreas Groll, Geschäftsführer des Leichlinger Unternehmens, sieht diese Projekte gewissermaßen erst als Anfang. „Warum soll gerade der Reifenfachhandel mit seinem hohen Grad an Fachkompetenz dieses Geschäft anderen überlassen“, sieht er für den Handel durchaus Potenziale in diesem Vertriebskanal. Egal, ob im B2B-Bereich (Business to Business) oder aber auch im B2C-Geschäft (Business to Consumer) mit dem Endverbraucher: Die Stärken der Onlineshops – wie deren Verfügbarkeit rund um die Uhr oder sofortige, umfassende und kostenlose Information via Internet sowie die einfache Bestellung bzw. die Möglichkeit der Integration in die Warenwirtschaftssysteme – werden nach Grolls Meinung zu einer immer größeren Attraktivität und Bedeutung dieses Vertriebsweges führen. „Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Funktionalität stehen heute bei den Nutzern an erster Stelle und sind Voraussetzung für den Erfolg am Markt“, weiß der Domus-Pro-Geschäftsführer von seinen Erfahrungen zu berichten.

„Speziell im B2B-Geschäft sehen wir sehr viel Spielraum für den engagierten Reifenfachhändler. In diesem Segment kann er sein unternehmerisches Potenzial einbringen. Autohäuser, Kfz-Werkstätten, Zubehörhandel etc. können genau wie der Anbieter von der einfachen Abwicklung profitieren“, meint Groll unter Verweis darauf, dass man dem Handel bei einem eventuellen Engagement in diesem Bereich helfen und die eigene Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit namhaften/erfolgreichen Firmen weitergeben wolle. „Wir bieten zusätzlich ein hohes Maß an Flexibilität und gehen sehr gerne auf die Wünsche unserer Kunden ein“, versichert Groll, dem zufolge der Onlinehandel freilich auch im Endkundengeschäft „rasant an Bedeutung gewinnt“. Produktinformationen, Preise und Verfügbarkeiten speziell technischer Produkte würden heutzutage zuerst im Internet gesucht, sodass ein Onlineshop in Verbindung mit der Sicherheit einer Reifenmarke hier ebenfalls viele Chancen biete. „Leichtmetallfelgen, früher der automobilen Oberklasse vorbehalten, sind heute kein Luxus mehr und freuen sich auch zunehmend im Winter großer Beliebtheit. Für dieses Geschäft bietet sich ein Onlineportal nahezu an. Produktvielfalt in Verbindung mit technischen und optischen Merkmalen, Preise und Verfügbarkeit können nirgendwo so flexibel und komplett abgebildet werden wie in einem Onlineshopsystem“, ist Groll überzeugt. Mittelfristig – glaubt er – werde ein Onlineshop wie Telefon und Computer zur Standardausrüstung des Reifenfachhandels gehören.

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