“YeSiReB”-Räderlogistik hilft Reifen Lorenz Platz und Zeit sparen

„Mit diesem System bringe ich rund ein Drittel mehr Räder auf der Fläche unter. Und meine Mitarbeiter arbeiten schneller und haben es jetzt viel einfacher. Gerade mit dem ‚Grip’ holen die die Räder noch schneller raus“, erklärt Hermann Lorenz, Geschäftsführer der Reifen-Lorenz GmbH mit Hauptsitz im fränkischen Lauf, warum er sich für seine Filiale in Leipzig für den Einsatz der „Rad-Mark“ genannten Lagerkomplettlösung von Scholz Regalsysteme (Hofheim am Taunus) entschieden hat. In der auf die Räderregale abgestimmten „Rad-Mark-Tower“-Halle lagern demnach auf rund 133 Quadratmetern über 3.344 Räder. Laut Lorenz war neben einer zeitsparenden Ein- und Auslagerung vor allem auch die Flächenersparnis mit ein Grund für die Entscheidung für das Scholz-System. Die wird dabei auf die Besonderheiten des „YeSiReB“-Räderlogistiksystems zurückgeführt, das die Räder über Farben nach Größen sortiert: Das „B“ steht dabei für die Farbe Blau (bzw. Blue in Englisch) und Räder einer Breite bis 225 Millimeter, „Ye“ für Gelb bzw. Yellow und Räder bis 255 Millimeter Breite, „Si“ für Silber bzw. Silver und maximal 300 Millimeter breite Räder sowie „Re“ für Rot bzw. Red und extrem schwere SUV-/MPV-Räder. Auf diese Räderdimensionen seien die Regalfächer hinsichtlich ihrer Höhe und Tiefe abgestimmt, während bei einer nicht sortierten Lagerung alle Fächer so groß gebaut werden müssten, dass alle Räder hineinpassen.

Wie sich dies in der Praxis auswirkt, verdeutlich Scholz anhand einer Beispielrechnung: Ohne Sortierung können auf einer Fläche von gut 262 Quadratmetern demnach 1.080 Radsätze eingelagert werden, wohingegen mit „YeSiReB“-Sortierung auf knapp 184 Quadratmetern 1.028 Radsätze unterbringen lassen sollen, sodass sich im einen Fall 4,11 Radsätze pro Quadratmeter lagern lassen und im anderen mit 5,60 Radsätzen pro Quadratmeter ein gutes Drittel mehr. Auch hinsichtlich der Kosten macht das Unternehmen Vorteile für die „YeSiReB“-Sortierung aus. „Unberücksichtigt bei diesem Vergleich ist ein Höhenbediengerät bzw. Aufzug“, so die Hofheimer, die in diesem Zusammenhang mit dem „Gorilla“ genannten Gerät jedoch auf ihr weiteres Produktprogramm verweisen. Die Platz- und Kostenargumente scheinen aber nicht nur Reifen Lorenz überzeugt zu haben, denn beispielsweise auch in Cochem hat sich jüngst der Premio-Reifenservice Newel für das Scholz-System entschieden, um in Sachen Rädereinlagerung und -auslagerung flexibler und schneller zu werden.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.