TWS bietet Konstanz für Trelleborg-Gruppe

Die Trelleborg-Gruppe musste im ersten Quartal des Jahres einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinnen hinnehmen. Die Sparte Trelleborg Wheels Systems (TWS) hingegen zeigte sich im Berichtszeitraum als außerordentlich widerstandsfähig, was die negativen Einflüsse der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise auf das eigene Geschäft betrifft. Während die Gruppe insgesamt einen Umsatzrückgang um 14,8 Prozent auf 6.877 Millionen Kronen (629,5 Millionen Euro) hinnehmen musste, blieb der Umsatz von TWS – der kleinsten Geschäftseinheit des schwedischen Konzerns – mit minus 1,3 Prozent quasi stabil. Der Umsatz von TWS im ersten Quartal lag bei 950 Millionen Kronen (87 Millionen Euro). Wie Trelleborgs Präsident und CEO Peter Nilsson erläutert, habe „das Jahr 2009 mit einem weiterhin scharfen Rückgang bei der Nachfrage und einem vorherrschenden Gefühl der Unsicherheit begonnen, was den allgemeinen Trend bei der Nachfrage während der nächsten Quartale betrifft. Seit dem zweiten Quartal 2008 haben wir erhebliche Kapazitätsanpassungen vorgenommen.“

Der operative Gewinn von Trelleborg Wheel Systems fiel im Berichtszeitraum um 6,4 Prozent auf 102 Millionen Kronen (9,3 Millionen Euro), sodass sich eine OP-Marge in Höhe von immer noch 10,8 Prozent ergibt (Vorjahresquartal: 11,4 Prozent). Das operative Geschäft der Unternehmenssparte sei positiv beeinflusst worden durch hohe Auslastungsgrade in der Fertigung von High-Performance-Landwirtschaftsreifen, so das Unternehmen in seinem aktuellen Quartalsbericht. Auch habe sich der Produkt-Preis-Mix verbessert. Hingegen musste das Unternehmen negative Auswirkungen durch geringere Industriereifenabsätze hinnehmen. Ganz allgemein betont Trelleborg in seinem Bericht unter dem Stichwort „Markttrend“ eine „beträchtliche Verlangsamung im Landwirtschaftssektor“. Darüber hinaus stellte die schwedische Unternehmensgruppe fest, dass „die weltweite Nachfrage nach Industriereifen weiterhin scharf […] zurückgeht.“

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