Rajmahaal liefert Autoklaven für 24 Reifen

Der indische Hersteller von Anlagen für die Runderneuerungsbranche Rajmahaal Tyre Equipments sieht sich mittlerweile in einer Position, den eigenen Export auch nach Westeuropa auszudehnen. Aktuell, so erläutert der Geschäftsführer, vertreibe man Autoklaven, Raumaschinen, Spreizer und Co. bereits in Osteuropa. Mit einem neu entwickelten Autoklaven, der bis zu 24 Reifen fassen kann und einen geringen Stromverbrauch biete, wolle man nun aber in ganz Europa Fuß fassen, so M.V.D. Rajendran. Ein solcher Autoklave von über elf Metern sei zu allererst für größere Kaltrunderneuerer mit industriell geführten Betrieben entwickelt worden, so der Geschäftsführer weiter, und könne in Indien kaum vermarktet werden, da dort die kleinen Betriebe in der Regel nur Vulkanisationskammern mit einer geringeren Kapazität benötigten. Aber auch mit Rajmahaals neuen, halbautomatischen Raumaschinen für Reifen bis zu einem Durchmesser von 24 Zoll biete das nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmen anspruchsvollen westeuropäischen Kunden modernstes Equipment.

Dass Rajmahaal in Europa zusehends an Anerkennung in der Runderneuerungsbranche erfährt, zeigt sich auch an einer Kooperation, die das Unternehmen derzeit mit Matteuzzi auf den Weg bringt. Danach werde Rajmahaal künftig die Raumaschinen, Belegemaschinen und Inspektionsanlagen des italienischen Wettbewerbers in Indien vermarkten. Wie M.V.D. Rajendran betont, seien Autoklaven von der Kooperation beider Partner bewusst ausgeschlossen. Im Rahmen der auf lange Frist ausgelegten Kooperation habe Rajmahaal eine Lizenz erworben, die oben bezeichneten Matteuzzi-Produkte in Indien zu fertigen und sie dort auch zu vermarkten. Die ersten Produkte sollen bereits in diesem Juni in Indien auf den Markt kommen. Darüber hinaus werde Rajmahaal auch – neben dem Equipment für Runderneuerungsstätten – Matteuzzis Anlagen für die Neureifenindustrie in Indien vertreiben, nicht aber fertigen.

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