Conti: Sicherheitspaket der EU bringt mehr Schutz für Verkehrsteilnehmer

Automobilzulieferer Continental begrüßt die Entscheidung des europäischen Gesetzgebers, eine Reihe von Sicherheitssystemen in den nächsten Jahren verbindlich für alle Neufahrzeuge vorzuschreiben. „Die durchgehende Einführung des Antischleudersystems ESC, von Reifendruckkontrollsystemen und vor allem von Fahrerassistenzsystemen für schwere Nutzfahrzeuge wird viele Unfälle verhindern und damit in jedem Jahr tausenden Menschen das Leben retten“, betont Dr. Ralf Cramer, Leiter der Division Chassis & Safety. Continental sieht sich auf die von der EU verabschiedeten Vorschriften vorbereitet und hat die geforderten  Systeme im Produktportfolio.

Reifendruckkontrollsysteme (Tire Pressure Monitoring System, TPMS) helfen gleich bei zwei Zielen: Sie erhöhen die Verkehrssicherheit und senken den Verbrauch und damit den Kohlendioxidausstoß. Rund 90 Prozent aller Reifenausfälle werden durch einen schleichenden Plattfuß ausgelöst, der vor allem bei hohen Geschwindigkeiten zu schweren Unfällen führt. Das von Continental entwickelte Kontrollsystem kann für jeden einzelnen Reifen getrennt erkennen, ob der tatsächliche Druck um mehr als zehn Prozent vom Sollwert abweicht und kann dann Alarm schlagen. Fahren mit zu geringem Reifendruck ist nicht nur gefährlich, sondern belastet durch erhöhten Kraftstoffverbrauch auch die Umwelt und erhöht die Betriebskosten. So ließen sich europaweit 3,4 Mrd. Euro Betriebskosten einsparen, wenn alle Fahrzeuge mit korrektem Luftdruck unterwegs wären. Kontrollsysteme sind nun vom 1. November 2012 für neue Fahrzeugtypen und ab 1. November 2014 für Neuzulassungen vorgeschrieben, dies betrifft ausschließlich Personenwagen.

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