Erneute Produktionskürzungen bei Pirelli in Großbritannien

Um dem wirtschaftlichen Abschwung, von der die Automobilindustrie in besonderem Maße betroffen ist, bzw. der im Zuge dessen gesunkenen Nachfrage nach Reifen Rechnung zu tragen, hat Pirelli für seine britischen Werke in Carlisle und Burton weitere Produktionskürzungen angekündigt. Obwohl über den Jahreswechsel und auch davor schon die Fertigung bereits des Öfteren geruht hatte, seien diese Maßnahmen angesichts der “spektakulär gefallenen Produktionsvolumina der Fahrzeughersteller” allerdings noch nicht ausreichend, begründet der Reifenhersteller, warum nunmehr zunächst bis Ende April an den beiden britischen Pirelli-Standorten weniger gearbeitet werden soll. Burton beliefert das Reifenwerk in Carlisle mit Vorprodukten, sodass ein geringerer Ausstoß dort logischerweise Anpassungen der Arbeitszeiten in der Fabrik in Burton unumgänglich macht. “Pirelli ist zuversichtlich, dank der anhaltenden Unterstützung der Beschäftigten und der Gewerkschaften bzw. durch gemeinsame Anstrengungen die Arbeitsplätze in Carlisle und Burton sowie die langfristige Zukunft der beiden Standorte sichern zu können”, heißt es in einer Stellungnahme des Reifenherstellers.

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