BBS International mit starken Umsatzeinbußen

Die BBS International GmbH, Hersteller von sportlichen Leichtmetallrädern und Tochtergesellschaft der belgischen Punch International, spürt die Automobilkrise: „Als wichtiger Zulieferer trifft uns der starke Absatz- und Umsatzeinbruch der Branche besonders hart“, so der Vorsitzende der Geschäftsleitung Norbert Zumblick. Aktuell verzeichnet das Unternehmen Umsatzeinbußen von 40 Prozent. Seit Mitte November 2008 erfolgt die Fabrikation an den Standorten in Schiltach und Herbolzheim deswegen bereits in Kurzarbeit. Weitere Personalmaßnahmen, von natürlicher Fluktuation bis hin zu betriebsbedingten Kündigungen, sind aber laut Geschäftsführung im Laufe des Jahres 2009 unumgänglich.

Mit dem Betriebsrat sind deswegen Gespräche aufgenommen worden. Für bis zu 150 der rund 450 Mitarbeiter sollen deswegen im Laufe des Jahres 2009 „größtmögliche sozialverträgliche Lösungen“ gefunden werden. „Entscheidend ist am Ende der zukunftsträchtige Erhalt des Standortes in Deutschland und die Festigung der Marktposition des Unternehmens“, bekräftigt die Geschäftsleitung. Insgesamt fünf Millionen Euro will das Unternehmen in 2009 bereitstellen, um die Fabrikation weiter zu optimieren und neue Produktentwicklungen und Innovationen voranzubringen.

Um die aktuellen Gespräche zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat nicht durch öffentliche Spekulationen unnötig zu belasten, werden während der Verhandlungen keine weiteren öffentlichen Kommentare und Statements abgegeben. Über die konkreten Ergebnisse soll dann schnellstmöglich und umfassend informiert werden.

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