Gewinneinbruch bei Yokohama

Der japanische Konzern The Yokohama Rubber Co., Ltd. (Tokyo) hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (April bis Dezember 2008) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum den Umsatz geringfügig auf 3,5 Milliarden Euro gesteigert. Beim Operating Income allerdings musste für diesen Zeitraum ein 43,8-prozentiger Rückgang auf 148,5 Millionen Euro hingenommen werden. Dabei hat sich die Reifensparte (steht für 77,8 Prozent vom Konzernumsatz) besser geschlagen als die Division „Multiple Business Group“, in der die anderen Konzernaktivitäten zusammengefasst sind.

Der Umsatz der Reifensparte legte im 9-Monats-Zeitraum zwar um 2,2 Prozent auf 2,74 Milliarden Euro zu, der Operating Profit allerdings stürzte in der gleichen Zeit um 44,6 Prozent auf 122 Millionen Euro ab. Insgesamt hat die Reifendivision in den neun Monaten mehr Reifen an die heimischen Automobilhersteller geliefert und legte auch das außerjapanische Reifengeschäft zu, aber ab Oktober 2008 ist die Nachfrage stark eingebrochen.

Für das gesamte Geschäftsjahr, das am 31.3.2009 endet, geht das Yokohama-Management von einem 5,2-prozentigen Umsatzrückgang konzernweit auf knapp 4,5 Milliarden Euro aus, beim Operating Income allerdings wird ein 57,7-prozentiger Rückgang auf ca. 120 Millionen Euro befürchtet; insgesamt dürfte unterm Strich sogar ein Abrutschen in die Verlustzone auf 60 Millionen Euro (net loss) stehen.

Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes arbeitet Yokohama daran, die Kosten zu senken, Ausgaben zu verringern, Investitionen zu kürzen und Bestände abzubauen. Darüber hinaus wird hat sich das Management selbst Gehaltseinbußen auferlegt.

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