US-Autozulieferer ächzt unter der Krise

Der US-Konzern Johnson Controls, dessen größte Sparte Automobilteile (Umsatz 2007: 17,6 Mrd. Dollar mit 75.000 Mitarbeitern) in Michigan beheimatet ist, hat als erstes Branchenunternehmen das Ergebnis des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2009 vorgelegt (bei Johnson Controls die letzten drei Monate des Jahres 2008). Nicht nur dass der Hersteller von Autobatterien, -sitzen und Innenraumaccessoires den ersten Quartalsverlust seit 1993 vermelden musste, er fiel mit 608 Millionen US-Dollar auch gleich derart deftig aus, dass das Unternehmen alle Gehälter eingefroren und Boni gekappt hat. Fürs nächste Quartal stehen weitere Verluste zu befürchten. Der Umsatz fiel im Quartal von 9,5 Milliarden auf 7,3 Milliarden Dollar. Johnson Controls hatte bereits zuvor angekündigt, 21 Fabriken schließen und sich von 9.000 Mitarbeitern trennen zu wollen.

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