“Race of Champions” – wenn Meister auf BFGoodrich (ab)fahren

Wettstreit der Generationen und Systeme: Formel-1-Altweltmeister Michael Schumacher hat am Sonntag gemeinsam mit Jungstar Sebastian Vettel erfolgreich den Titel in der Nationenwertung des „Race of Champions“ (ROC) verteidigt. Im Londoner Wembley-Stadion setzte sich das deutsche Duo bei der 21. Ausgabe des beliebten Saisonausklang-Spektakels gegen die internationale Konkurrenz aus aktuellen Meistern und legendären Fahrergrößen verschiedenster Rennserien durch. Die Einzelwertung „Champion of Champions“ dominierte der seit fünf Jahren amtierende Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb, der auf Reifen von BFGoodrich seine dritte ROC-Trophäe einfuhr.

Der Reifen, dem die Champions vertrauen: Die Besten der Besten kämpften allesamt auf Pneus von BFGoodrich um Sieg und Ehre. Auf dem gut einen Kilometer langen Parallel-Parcours – der einer „Super Special Stage“ aus der Rallye-Weltmeisterschaft ähnelt – boten Stars wie der zweifache DTM-Champion Mattias Ekström, Rallye-Rekordweltmeister Sébastien Loeb, Dreifach-Tourenwagen-WM-Titelträger Andy Priaulx und sein Thronfolger Yvan Muller, die Le-Mans-Legende Tom Kristensen oder auch Formel-1-Gentleman-Racer David Coulthard jede Menge Rennaction und atemberaubende Drifts.

Denn: Zugunsten des Spektakels hatten die Veranstalter rund um Rallye-Ikone Michele Mouton keinen Trick ausgelassen, um die Akteure mit möglichst wenig Grip auf die Zeitenjagd zu schicken. Dies umfasste den rutschigen Asphalt der künstlich angelegten Indoor-Strecke ebenso wie die Tatsache, dass sich zum Beispiel die über 300 PS starken Ford Focus RS WRC-Turbo-Allradler auf „g-Force Gravel“ Schotterreifen von BFGoodrich aus den Startblöcken katapultierten. Für Kurzweil auf den Zuschauerplätzen sorgten auch der minimalistische KTM X-Bow, flinke Fiat Abarth 500 Assetto Corse sowie leichtgewichtige Buggies mit Heckantrieb, die ebenfalls auf Pneus aus Clermont-Ferrand rollten.

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