Euro 5-Norm des Golf 6 auch dank Conti gewährleistet

Die Herausforderungen für die Motorenentwickler sind durch die Euro 5-Norm größer geworden. Fahrzeuge, die ab dem 1. September 2009 neu auf den Markt kommen, müssen die verschärften Abgasnormen erfüllen, die vor allem für Diesel eine deutliche Reduzierung der Stickoxide und Rußpartikel vorschreiben. Gleichzeitig sollen Verbrauch und CO2-Ausstoß sinken. Mit der Common-Rail-Einspritztechnik von Continental erfüllt der VW Golf diese Anforderungen.

Ein Piezo-Aktuator aus mehr als 300 hauchdünnen übereinander geschichteten Keramikplättchen steuert das Öffnen und Schließen der Düsennadel im Injektor. Durch sehr kurze Ansprechzeiten lässt sich der Einspritzvorgang in viele Portionen aufteilen, um die Verbrennung zu optimieren – das senkt den Verbrauch, vermindert den Schadstoffausstoß und erhöht den Wirkungsgrad des Partikelfilters.

Im Golf besteht der Einspritzvorgang aus sechs Phasen. Damit unterstreicht Continental seine Position als Marktführer bei Common-Rail-Systemen mit Piezo-Einspritzung. Erstmals wird im VW-Konzern auch der Mass Airflow Sensor (MAF) in Serie eingesetzt. Außerdem liefert die Division Powertrain für die zwei Benziner Golf 1.6 und 1.2 TSI die Motorsteuergeräte. Für verschiedene Modelle produziert Continental Klopf- und Temperatursensoren, Einspritzdüsen (Injektoren), das Kraftstoff-System und die Betätigung für das elektrische Gaspedal. Zum Lieferumfang gehören auch Getriebesteuerungen für Allrad-Fahrzeuge (4Motion) sowie die Steuerungselektronik für das Direktschaltgetriebe (DSG).

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