Snap-in-Ventile aus China werden in den USA zurückgerufen

Mittwoch, 10. Dezember 2008 | 0 Kommentare
 
Chinesische Snap-in-Ventile halten oftmals nicht, was ihre Hersteller versprechen - eine vorzeitige Materialermüdung führt, wie jetzt in den USA, zum Rückruf
Chinesische Snap-in-Ventile halten oftmals nicht, was ihre Hersteller versprechen - eine vorzeitige Materialermüdung führt, wie jetzt in den USA, zum Rückruf

Ein US-amerikanischer Importeur von Snap-in-Ventilen aus China hat einen großangelegten Rückruf gestartet. Wie Dill Air Controls mit Sitz in Oxford (North Carolina/USA) mitteilt, seien lediglich zwei Chargen, also rund 198.000 Ventile, des chinesischen Herstellers Topseal Automotive, einer Tochter der Shanghai Baolong Automotive Corp.

, betroffen. Da man aber den Verbleib der beiden Chargen nicht genau zurück verfolgen könne, sollen alle im Zeitraum zwischen November 2006 bis Juli 2007 von Baolong gelieferten und von Dill Air Controls im Ersatzmarkt vertriebenen Snap-in-Ventile kontrolliert werden. Betroffen sind demnach 1,8 Millionen Ventile.

Wie das Unternehmen mitteilt, könnten bei den Snap-in-Ventilen vorzeitig Risse an der Dichtung auftreten. Defekte Ventile würden kostenlos ausgetauscht. Zuletzt vor einigen Wochen gerieten Ventile von Topseal Automotive in den Verdacht, mangelhaft zu sein.

Damals ordnete die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA eine Untersuchung von über eine Million Fahrzeuge von Ford an; deren Reifen würden Luft durch undichte Ventile verlieren. Auch im vergangenen Mai gab es in den USA eine Untersuchung gegen Ventile des Herstellers. .

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Kategorie: Produkte

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