Goodyear-Gewinn bricht ein, Aktienkurs geht hoch

Der Umsatz des US-Konzerns Goodyear Tire & Rubber ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um zwei Prozent auf 5,172 Mrd. US-Dollar angestiegen. Der operative Gewinn brach von 668 Millionen auf nur noch magere 31 Millionen Dollar ein und spiegelt die Talfahrt der europäischen und amerikanischen Automärkte wider. Der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist allerdings nur bedingt möglich, weil das Unternehmen damals Erlöse aus Verkäufen von Unternehmensteilen verbuchen konnte. Dass der Aktienkurs nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse deutlich nach oben schnellte, wird mit schlechteren Erwartungen der Analysten begründet.

Der Umsatzanstieg war getragen von den außeramerikanischen Märkten. In Nordamerika büßte Goodyear hundert Millionen Dollar Umsatz (auf 2,185 Mrd. Dollar) ein und verkaufte im Quartal 18,1 Millionen statt 20,7 Millionen Einheiten verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, wobei der Absatzeinbruch sowohl auf die Erstausrüstung als auch das Ersatzgeschäft entfiel. Auch in der Geschäftseinheit Europa/Mittlerer Osten/Afrika und Lateinamerika wurden weniger Reifen abgesetzt. Die einzige Region, in der Goodyear mehr Reifen absetzen konnte, war Asien-Pazifik.

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