Spannendes Duell um den DTM-Titel

Showdown beim Saisonfinale: Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg fällt an diesem Wochenende die Titelentscheidung in der DTM. Es ist eine der spannendsten Entscheidungen in der Geschichte der populären Tourenwagenserie, bei dem noch zwei Fahrer verschiedener Marken Meister werden können. Vor dem elften und letzten Rennen der Saison 2008 trennen Tabellenführer Timo Scheider (Audi) und Verfolger Paul di Resta (Mercedes-Benz) nur zwei Zähler. „Der Druck bei den Top-Teams ist extrem hoch“, sagt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop, dem Exklusivausrüster der Serie. „Jeder Beteiligte ist in dieser Situation mit einer Extraportion Motivation bei der Sache, um alles richtig zu machen. Um für jedes Fahrzeug das optimale Setup für das Rennwochenende zu erarbeiten, stehen die Dunlop-Ingenieure den DTM-Teams als kompetente Ansprechpartner zur Seite.“

„Für Hockenheim wird nichts Neues entwickelt. Es geht vielmehr darum, die bestehenden Möglichkeiten optimal zu nutzen. Beide Hersteller haben mit Dunlop im Laufe der Saison das perfekte Setup für den DTM-Reifen erarbeitet, das sowohl im Trockenen als auch im Regen funktioniert. Die Fahrzeuge wurden diesbezüglich unter allen denkbaren Bedingungen getestet“, erklärt Michael Bellmann. Fakt ist: In der DTM wird auf einem sehr hohen Level gearbeitet. Die Leistungsdichte im Feld ist extrem hoch. Optisch und technisch ist der Unterschied  wischen den Fahrzeugen von Audi und Mercedes-Benz zwar groß, trotzdem trennen beide Hersteller zum Schluss auf der Uhr nur wenige Hundertstelsekunden. Dabei gilt: Die einheitliche Reifenspezifikation Dunlop SP Sport Maxx wird in der DTM nicht nur für alle Fahrzeugtypen und -generationen identisch zur Verfügung gestellt, sie muss auch für unterschiedlichste äußere Bedingungen passen. Laut DTM-Reglement darf der Exklusivausrüster nur einen Slick und einen Regenreifentyp anbieten. Egal, ob bei vereinzelten Schauern, schauerartigem Regen, heftigen Gewittern oder Dauerregen: Die Regenversion des Dunlop SP Sport Maxx muss bei allen Streckenverhältnissen funktionieren und volle Leistung bringen.

Die Entscheidung über Slicks oder Regenreifen liegt bei den DTM-Teams, denn schließlich kommt auch der beste Regenreifen an seine Grenzen. Wenn der Regen nachlässt und das kühlende Wasser fehlt, darf das der profilierten Lauffläche nichts anhaben. „In solchen Momenten beginnt der taktische Umgang mit den Reifen“, erklärt Dunlop-Manager Bellmann. „Denn die Teams entscheiden, wann sich der Wechsel auf die trockeneren schnellen Slicks lohnt. Wer früh auf die Trockenmischung wechselt, muss das Fahrzeug auch auf nassen Stellen beherrschen können. Wer spät wechselt, muss damit rechnen, dass Teams mit Slicks mit besseren Rundenzeiten einen uneinholbaren Vorsprung herausfahren. Interessant ist dabei, dass die DTM-Fahrzeuge auf Grund aerodynamischer Auslegung bei abtrocknender Strecke sehr früh auf Slicks wechseln können und dabei ausreichend Reifentemperatur produzieren.“ Und beim Reifenpoker dürfen sich vor allem die Titelkandidaten beim Showdown zum Saisonfinale keinen Fehler erlauben.

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