Deal zwischen Sibur und Amtel-Vredestein geplatzt

Über ein kompliziertes Verfahren sollte der finanziell angeschlagene russisch-niederländische Reifenhersteller Amtel-Vredestein in der OJSC Sibur Holding aufgehen und den größten russischen Reifenhersteller mit einem Jahresumsatz von etwa 1,3 Milliarden Euro schaffen. Die internationale Finanzkrise hat einen Strich durch die Pläne gemacht, nötige Kredite waren – wie einige Nachrichtendienste bereits gestern zu berichten wussten – nicht zu kriegen. Jetzt bestätigt das Unternehmen Amtel-Vredestein, dessen Pressestelle gestern noch dementiert hatte, dass die Gespräche mit Sibur abgebrochen worden sind und zu keinem Ergebnis geführt haben. Beide Seiten hatten Bedingungen geknüpft, die bis zum 30. September zu erfüllen waren: Das ist missglückt.

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