Cooper: Rekordumsätze, aber auch Verlust

Der Reifenhersteller Cooper Tire & Rubber Company (Findlay/Ohio) hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres – dessen Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden – den Umsatz um 43 Millionen auf die Rekordsumme von 773 Millionen Dollar erhöht. Mit einem Minus von 22 Mio. US-$ (net loss) ist Cooper allerdings in die roten Zahlen gerutscht. Positiven Effekten wie einem verbesserten Preis- und Produktmix stehen eine schwache Nachfrage in Nordamerika und nie zuvor erreichte Preissteigerungen bei den Rohmaterialien gegenüber. Cooper hat in einer Telefonkonferenz Preiserhöhungen in Höhe von zehn Prozent für den Oktober angekündigt.

Im Haupt- und Heimatmarkt „North American Tire“ hat Cooper den Umsatz um drei Prozent verglichen zum entsprechenden Vorjahresquartal auf 548 Millionen Dollar gesteigert bei einem „operating loss“ von 22 Mio. Die schwache Nachfrage in Nordamerika, unter der alle Wettbewerber leiden, spiegelt sich in einem Absatzminus von 13 Prozent bei Cooper wider. Da sich die Hauptmarke Cooper überproportional gut geschlagen hat, konnten damit Marktanteilsgewinne erzielt werden.

Rekordumsatz auch in der Sparte „International Tire Divisions“: Ein Plus von 21 Prozent bescherte Cooper 283 Millionen Dollar, trotz hoher Rohmaterialpreise und „Start-up“-Kosten konnte immerhin ein kleiner Gewinn (operating profit) von sechs Millionen Dollar eingefahren werden. Das Hochlaufen der China-Fabrik Kenda Rubber verläuft erfolgreich, auch in der zweiten chinesischen Produktionsstätte für hauseigene Reifen Cooper Chengshan werden immer mehr Projekte umgesetzt. Cooper hat im letzten Quartal ferner ein Technikzentrum für Asien eröffnet.

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