BFGoodrich: Reifen für Matsch und trockene Piste

BMW-Pilot Nasser Al-Attiyah und Mitsubishi-Fahrer Nani Roma bescherten dem neuen BFGoodrich-Reifentyp All-Terrain bei der Baja España Aragón den ersten Doppelsieg. Nach mehr als einjähriger Entwicklungszeit verlief der Praxistest also überaus erfolgreich, mit einer solch herausragenden Leistungsfähigkeit hatten selbst die Ingenieure von BFGoodrich nicht gerechnet. Der erfolgreiche Pilot Al-Attiyah jedenfalls zeigte sich begeistert: „Wir haben mit dem All-Terrain bei der Rali Transibérico bereits Bestzeiten bei matschigen Bedingungen herausgefahren, aber im Trockenen ist der neue Reifen noch leistungsfähiger. Mich hat vor allem die Lenkpräzision und enorme Performance beim Bremsen beeindruckt.“

Die Messlatte hatte BFGoodrich selbst sehr hoch gelegt: Der Vorgänger mit dem Namen Rock T/A galt über Jahre hinweg als Stand der Dinge im Marathonsport, fuhr bei der „Dakar“ acht Siege ein und verhalf zehn Fahrern im FIA Marathon Weltcup zum Titel. Mit dem neuen Reifen will die amerikanische Marke aus dem Michelin-Konzern ihre Vormachtstellung ausbauen: „BFGoodrich ist die Nummer eins unter den Herstellern im Raid-Sport“, so Frédéric Henry-Biabaud, Motorsportdirektor bei dem Reifenhersteller. „Diese Position möchten wir behaupten. Der All-Terrain ebnet uns den Weg nach vorn und unterstreicht das anhaltende Engagement von BFGoodrich in dieser Sportart.“

BFGoodrich hat den All-Terrain über mehr als 10.000 Kilometern und unter schwierigsten Bedingungen intensiven Tests ausgesetzt. Sand, Steine, Matsch, Schotter – erst als die Neuentwicklung all diese Untergründe perfekt meisterte, brachte der Hersteller die neue Konstruktion im Wettbewerb zum Einsatz. Der All-Terrain ist leistungsfähiger auf Sand und um 40 Prozent zuverlässiger als der Rock T/A.

Beim Debüt, der Rali Transibérico im Mai, waren mit dem neuen Reifen auf Anhieb fünf Bestzeiten erzielt worden. Von diesem Erfolg beflügelt, nahmen die Testteams von BMW, VW und Mitsubishi weitere rund 5.000 Kilometer mit der neuen „Wunderwaffe“ unter die Räder. Nach dem Sieg bei der Baja España steht jetzt endgültig fest: Der neue Alleskönner macht seinem Namen All-Terrain wirklich alle Ehre. Als nächstes steht dem Offroad-Reifen die ultimative Prüfung bevor: die Rallye Dakar 2009 (3. bis 18. Januar 2009). Davor verpassen die Ingenieure dem Pneu allerdings noch den letzten „Feinschliff“ – auf weiteren Tausenden von Testkilometern.

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