Bekaert gibt Kostenerhöhungen an die Kunden weiter

Aus Anlass der Präsentation des Halbjahresergebnisses hat der CEO des belgischen Herstellers von Reifenkord Bekaert Bert de Graeve angekündigt, weitere Rohmaterialpreissteigerungen direkt an die Kunden – also unter anderem die Reifenhersteller – weitergeben zu wollen, so Reuters. Dabei werden die eigenen Halbjahresergebnisse mit „exzellent“ beschrieben. Herausgehoben werden Preiserhöhungen trotz eines ungünstigen Marktumfeldes, eine Verbesserung des Produktmix und starkes organisches Wachstum.

Der Konzern hat den Umsatz um 22 Prozent auf 1,303 Milliarden Euro (konsolidiert), die Marge von 8,1 auf 11,2 Prozent gesteigert. Vor allem die Stahlkordaktivitäten in China konnten mit einem Plus von 80,5 Prozent wesentlich ausgebaut werden, die Ausweitung der Fertigungskapazität auf jetzt 300.000 Tonnen jährlich ist abgeschlossen. In Nordamerika und Westeuropa allerdings war die Marktnachfrage eher schwach, die Ergebnisse für Stahlkord in diesen Regionen folglich unter Druck. Auf das Stahlkordgeschäft in China entfallen 15 Prozent des Konzernumsatzes, der „Rest der Welt“ steht für 19 Prozent.

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