Reifensparte schlägt sich im Trelleborg-Konzern bestens

Die schwedische Trelleborg AB hat jetzt ihr Halbjahresergebnis vorgelegt und bestätigt die gute Performance des diverzifizierten Konzerns. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten kletterte leicht auf 1,733 Milliarden Euro, der Gewinn (operating profit) ging geringfügig auf 96,3 Mio. Euro zurück. Die Sparte Wheel Systems, die knapp zwölf Prozent zum Konzernumsatz beiträgt und deren Ergebnis zu etwa zwei Dritteln auf Landwirtschaftsreifen fußt, hat sich dabei gut geschlagen.

Das organische Wachstum von Wheel Systems wird mit 21 Prozent beziffert, der Umsatz belief sich in den Monaten Januar bis Juni 2008 auf 205 Millionen Euro, der Gewinn (operating profit) auf 23 Millionen, was immerhin ein Plus von mehr als 30 Prozent darstellt. Dem Unternehmen kam dabei der Trend zu immer größer dimensionierten Rädern in der Landwirtschaft zugute. Die Auslastung der Fertigungskapazitäten war so gut, dass derzeit Investitionen in die Produktionsausweitung erfolgen.

Besonders positiv entwickelt haben sich für Trelleborg Wheel Systems die Landwirtschaftsreifenmärkte in Osteuropa, Australien und Südamerika. In Nordamerika begegnet das Unternehmen der niedrigeren Erstausrüstungsnachfrage bei Industriereifen durch einen verstärkten Fokus aufs Nachrüstgeschäft.

Die Verlagerung der Stahlräderproduktion von Hadsten (Dänemark) nach Liepaja (Lettland) läuft ebenso planmäßig wie die Schließung des Industriereifenwerkes in Hartville (USA). Zeitgleich freut sich Trelleborg über die Fortschritte beim Aufbau weiterer Produktionskapazitäten für Industriereifen in Sri Lanka.

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