„ProVis MX“ heißt die neueste „Tuningsoftware“ aus dem Hause BMF

Mit einer völlig neuen Oberfläche und Datenstruktur hat die BMF Gesellschaft für Computer- und Kommunikationstechnologie GmbH (Aichach) ihre neustes Produkt im Rahmen der Reifenmesse in Essen vorgestellt: „ProVis MX“. Kann sich schon die Vorgängerversion dieses Räderberatungssystems einer recht großen Verbreitung im Markt erfreuen, so soll die aktuelle Version der von BMF auch „Tuningsoftware“ genannten Umrüstberatung laut Daniel Paeschke vom BMF-Vertriebspartner Dynamic Products nahtlos an diesen Erfolg anknüpfen. Mit dem aktuellen „Felgen-, Reifen- und/oder Zubehörmanager“ von BMF soll es dank einer übersichtlichen, selbsterklärenden Bedienerführung innerhalb kürzester Zeit möglich sein, sich nach Definition des vorliegenden Fahrzeugtyps und etwaiger individueller Wünsche aus Millionen von auf dem Markt verfügbaren Rad-Reifen-Kombinationen alle für das jeweilige Fahrzeug passenden Varianten auf dem Bildschirm anzuzeigen zu lassen.

Die ausgewählten Felgen und Reifen können selbstredend virtuell am betreffenden Fahrzeug: „montiert“ werden, wobei die Räder von der Software unter Berücksichtigung der gewählten Radgröße in die Pkw-Abbildung eingepasst werden. Per Mausklick kann der Wagen zudem tiefergelegt werden. Im Rahmen der Reifenmesse konnte man zudem bereits die geplante integrierte 3D-Animation der Fahrzeugdarstellung in Augenschein nehmen, die eine Rundumansicht des umgerüsteten Autos bietet. Bei all dem werden freilich nur solche Umrüstvarianten angezeigt, die technisch machbar und gesetzlich erlaubt sind, denn bei Zusammenstellung der Rad-Reifen-Kombinationen legt „ProVis MX“ die entsprechenden Rad-/Reifenfreigaben zugrunde bzw. zeigt den jeweiligen Zulassungsstatus an. „Liegt für das gewählte Rad ein Gutachten vor, kann dieses im Original als PDF-Datei ausgedruckt werden. Sind bestimmte Auflagen zu beachten oder Modifikationen an Karosserie und/oder Fahrwerk erforderlich, lassen sich die detaillierten (Montage-)Informationen hierzu ebenfalls am Bildschirm anzeigen und ausdrucken“, erklärt Paeschke unter Verweis darauf, dass „ProVis“ als internetbasierende Anwendung keine besonderen Anforderungen an die Hard- und Softwareausstattung des Kunden stelle.

Seinen Worten zufolge lassen sich zudem kundenspezifische Anwendungen und Daten in „ProVis MX“ über die Administrationsoberfläche des Systems so definieren, dass beispielsweise die für das Composing hinterlegten Artikel auf bestimmte Fabrikate oder Produkte beschränkt, individuelle Bestellnummern vergeben sowie die eigenen Verkaufspreise eingepflegt und automatisiert hinterlegt werden können. Auch individuelle News für Händler und Endverbraucher können demnach hinzugefügt oder zusätzliche Artikel per Knopfdruck mit in den Shop aufgenommen werden. Darüber hinaus ist eine optionale Anbindung an das Warenwirtschaftssystem der Kunden vorgesehen, bei der eine entsprechend eingerichtete Schnittstelle für den automatischen Datenaustausch zwischen beiden Systemen zuständig ist. „Das heißt, dass Änderungen im ‚ProVis’ – zum Beispiel falls der Bestand eines Artikel im Lager erschöpft ist – unmittelbar in der Ansicht bei ‚ProVis MX’ berücksichtigt werden“, sagt Paeschke. Eine im „ProVis-MX“-Onlineshop oder einem eigenen angebundenen Webshop getätigte Bestellung bewirke auf diesem Weg automatisch einen entsprechenden Datenabgleich im Warenwirtschaftssystem.

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