Dunlop fördert Hochschul-Nachwuchs

Die Formel 1 gilt als die Königsklasse des Motorsports, in der Teams und Fahrer absolute Höchstleitungen erbringen. Doch auch in anderen Formel-Klassen stehen die Teams vor ähnlich großen Herausforderungen – wie zum Beispiel in der „Formula Student“. In dieser Formelserie konstruieren und bauen Studenten verschiedener Universitäten aus aller Welt eigene Formelautos und treten in Wettbewerben gegeneinander an. Dunlop, als erfolgreiche Marke im Motorsport, unterstützt insgesamt neun deutsche Teams der „Formula Student“ und hatte die Studenten unlängst zu einem Reifen-Workshop ins Werk Hanau eingeladen.

Ingesamt 30 Studenten aus sechs Teams folgten der Einladung und trafen sich am 1. Juli in der Reifenproduktionsstätte in Hanau. Im Mittelpunkt des Interesses der meist angehenden Ingenieure stand der Austausch mit Experten des Reifenherstellers aus verschiedenen Fachabteilungen. Nach einer kurzen Einführung zum Unternehmen und zu unterschiedlichen Karrieremöglichkeiten als Berufeinsteiger durch Katrin Klonek, Manager Recruiting Goodyear Dunlop Tires Germany and European Graduate Program, stand der Rest des Tages ganz im Zeichen des Reifens.

Aufgeteilt in mehrere Gruppen erfuhren die Studenten in verschiedenen Vorträgen alles zum Thema Reifenentwicklung für Pkw und Motorsport, Reifenproduktion, Reifentest und wie die Arbeit des Dunlop-Renndienstes funktioniert, der sich unter anderem in der populären Tourenwagenserie DTM engagiert. Referenten der einzelnen Reifen-Workshops waren unter anderem Ingo Hammes, Leiter Fahrversuch, Ben Michell, Senior Analyst-Advanced Engineering, Dr. Ulrich Steinbrecht, Manager Material Development, Wolfgang Mägerle, Manager Compound Development, Joachim Kling, Teamleiter Lean Management und Ideenmanagement, sowie andere Fachleute aus den Bereichen Produktion, Entwicklung und Motorsport.

Neben den einzelnen Vorträgen stand auch eine Produktionsführung auf der Agenda, die den „Formula Student“-Teams einen Einblick in die Praxis der Reifenherstellung, angefangen beim Reifenaufbau über das Heizen der Reifen bis hin zu Qualitätskontrolle, ermöglichte. Wichtigster Punkt der Veranstaltung war jedoch die Möglichkeit mit Experten über das Thema Reifen diskutieren zu können, was von den Teilnehmern dankend angenommen wurde. Denn der Austausch mit Fachleuten, die eine 120-jährige Erfahrung mit dem Reifenbau haben, ist für angehende Ingenieure eine fast unbezahlbare Erfahrung, nicht zuletzt, um in der „Formula Student“ erfolgreich zu sein.

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