Brock auf der REIFEN – Bei den Oberflächen Trendsetter

Claudia Brock, Geschäftsführerin der Brock Alloy Wheels Deutschland GmbH (Weilerswist-Derkum), ist an mehreren Fronten im Einsatz. Denn die Mitte der 90-er Jahre gegründete Brock-Gruppe mit mittlerweile mehr als 200 Mitarbeitern und zwei Produktionsstätten (Gießerei und Bearbeitung im bosnischen Jajce, Endbearbeitung bzw. Oberflächenbeschichtung bei der Metec GmbH in Schlüchtern) vereint Designentwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb von zwei Eigenmarken (Brock Car Fashion und RC Design), ist aber auch Dienstleister (Produktion für andere) mit einer Gesamtjahreskapazität jenseits der 700.000-Stück-Grenze, so Claudia Brock im Rahmen der REIFEN. Und obendrein besteht an der Firmenzentrale in Weilerswist ein hochmodernes Logistikzentrum mit ca. 16.000 Palettenstellplätzen, wo täglich um die 3.000 Räder ein- und ausgelagert werden.

Natürlich: Die Metec sei das Plus im Vergleich zu Wettbewerbern und das hauseigene „Technologiejuwel“. Herausragend dabei natürlich das SLC-Verfahren (Surface Like Chrome), von dem andere immer wieder behaupten, dies in ähnlicher Art und Weise zu beherrschen, aber Claudia Brock stellt klar: „Das Patent hat außer uns keiner und bekommt auch so leicht keiner.“ Und im Gegensatz zu galvanisch chrombeschichteten Rädern halten die „Brock-Oberflächen“ einfach besser. Dass Überlegenheit wie bei fast allen Produkten seinen Preis hat, leugnet man nicht, hier ist es das Acrylklarpulver – welches übrigens auch bei den anderen Lackierungen zum Einsatz kommt –, das kalkulatorisch schlicht teurer ist als herkömmliche Klarlackierungen.

Verchromte Oberflächen und damit auch die überlegene SLC-Technik mögen als Oberflächenlook ihren Zenit im Markt überschritten haben, räumt die Brock-Geschäftsführerin ein, jedoch verharren die Absatzzahlen immer noch auf dem erreichten hohen Niveau. Aber die Aluräderspezialisten der Firma Brock tun alles, um bei den Oberflächen nicht Trends hinterherzuhecheln, sondern wollen selber welche setzen: Schwarze bzw. dunkle Oberflächen liegen auch bei den beiden hauseigenen Marken Brock Car Fashion und RC Design (abgeleitet aus Rad Center Derkum) natürlich im Trend, weißpolierte Räder laufen recht gut, und für 2009 erwartet die Räderexpertin den „Carbon-Look“ ganz weit vorne. Erst einmal aber hat man mit den beiden Oberflächen SMVP (Schwarz Matt Vollpoliert) und WPVP (White Pearl Vollpoliert) gezeigt, dass der Rädervermarkter und -produzent sich gerade bei den Oberflächen nicht als Follower, sondern als Trendsetter versteht.

Letzten Endes ist aber die Oberfläche eines Rades nichts ohne das adäquate Design, und da gebe es ein Erfolgsduo von Brock: B22 und B21 sind die Favoriten der Kunden und somit die Verkaufsschlager des Jahres 2008. Die B22 hat fünf Doppelspeichen, in den Größen 8×18 und 8×19 Zoll mit den Oberflächen Chromsilber und der neuen Farbvariante Schwarz Matt vollpoliert ist sie für viele sportliche Fahrzeuge sowie auch für den neuen Audi A5 eine Alternative zu den Serienrädern. Bei der B21 strecken sich aus der Tiefe der Nabenmitte zehn leicht gewölbte Speichen zum Felgenrand. Das Highlight freilich sind die drei verschiedenen Farbausführungen, die zur Auswahl stehen: Schwarz Matt vollpoliert, White Pearl vollpoliert und SLC. Das Rad ist in den Größen 7,5×17, 8×18, 8×19, 9×20 und 10×22 Zoll erhältlich. Auf Grund der hohen Tragfähigkeit ist es auch für Anwendungen bis 22 Zoll auf Offroadern und SUVs geeignet.

Dank der hauseigenen Acrylbeschichtung sind B22 und B21 wie auch alle anderen Modelle – auch aus der gleichberechtigt im Rahmen der REIFEN gezeigten zweiten Linie RC – resistent gegen Bremsstaub, Salz und Steinschlag. Auf dieser Grundlage bietet das Unternehmen eine Garantie von drei Jahren an. Und auf dieser Grundlage ist Brock auch schon dank der Oberflächen ein natürlicher Kandidat für ein starkes Winterrädergeschäft. Ausdruck findet dieses übrigens in der hauseigenen „Winterline“ – das Saisongeschäft hat schon begonnen.

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