Reifenmesse: Die Keskins sind sehr rege

Man sei nicht nur auf der REIFEN, sondern beim GTi-Treffen zeitgleich am Wörthersee sogar mit drei Ausstellungsständen vertreten, sagt General Manager Abdurrahman Keskin. Einer dieser Stände gilt der Aluminiumrädermarke MAM, einer der Hochleistungsreifenmarke Syron und der dritte Keskin Tuning. Auf dem Messestand in Essen jedenfalls waren alle drei Unternehmensbereiche beieinander. Wie rege das Familienunternehmen Keskin ist, mag auch daran abgelesen werden, dass seit Frühjahr sogar Werbespots für die Reifenmarke Syron über die Bildschirme gingen.

Keskin Tuning ist die Marke, die den Familiennamen trägt und die sich dem Exklusivbereich verschrieben hat. Unter diesem Namen finden Spezialumbauten statt und fallen hochwertige Kompletträder. Das ist der Tuningbereich, der mit der Marke MAM weniger angestrebt wird, obwohl die Produktpalette – bei 13 Zoll beginnend – bis hinauf zu 19 Zoll geht. Die Aluminiumräder der Marken Keskin und MAM werden zu kleineren Teilen auch in Deutschland gegossen, ferner bei Döktas (inzwischen im Besitz der finnischen Firma Componenta) und seit einiger Zeit auch in China.

Während der Sommerreifen Syron „Race 1“, von dem alle Größen entweder den Speedindex W oder den Speedindex Y tragen, bei Nexen in Korea hergestellt werden, stammt der laufrichtungsgebundene Everest 1 der Marke Syron von Fate aus Argentinien. Gerade im Komplettradgeschäft hat sich die Kombination aus Syron-Winterreifen und MAM-Aluminiumfelge gut entwickelt, erklärt Abdurrahman Keskin.

Er ist im Hause Keskin, in dem jeder alles mache und jeder jedem helfe, tendenziell für die Bereiche Einkauf, Filialen – das Unternehmen mit Sitz in Frankenthal hat aktuell sechs davon – und Dienstleistungen zuständig. Und noch einmal kommt das Gespräch auf den verheerenden Brand vor mittlerweile fünf Jahren, der das Unternehmen scheinbar an den Rand der Existenz gebracht hatte: Der habe im Nachhinein etwas Gutes gehabt, sagt der General Manager, die Familie, ja die ganze Mannschaft sei dadurch geradezu zusammengeschweißt worden. Und man habe erkennen können, welcher Lieferant das Wort Partner verdiene und wer damals Keskin fallen gelassen hat. Manch einer wird das sicherlich bereut haben, denn heute steht die Unternehmensgruppe stärker da denn je.

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