Neues Partnersystem „TyreXpert“ von RS Exclusiv wächst

Mit einem eigenen Partnersystem hatte sich Thomas Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter der RS Exclusiv (vormals Neumünster, seit dem letzten Jahr Hohenwestedt), schon vor Jahren beschäftigt – und es doch nach mühevoller Aufbauarbeit wieder eingedampft. Mittlerweile haben sich die Voraussetzungen völlig verändert. Mit der Akquisition der Reifeneinzelhandelskette Gummi Grassau Ende 2003 und dem zwischenzeitlichen Ausbau des Netzes auf 28 („zu hundert Prozent eigene Betriebe“) Filialen ist die Basis für ein neues Partnersystem geschaffen worden, das den Namen „TyreXpert“ trägt. Angestrebt wird ein Netz von 250 Partnern bundesweit, also weit über den Einzugsbereich von Gummi Grassau hinaus, ca. 20 sind es bereits jetzt.

Der Name „TyreXpert“ soll zu einem Synonym für Qualität, Fachkenntnis und Mehrwert werden. Im Gegensatz zu früher können Schmidt und seine Mannschaft heute die Module des Konzeptes in ihren eigenen Grassau-Filialen viel besser entwickeln, kennen Stärken, aber wissen auch um mögliche Schwachstellen, die – rechtzeitig erkannt – ausgemerzt werden können. „TyreXpert“ soll zu einer echten Servicemarke werden. Im Prinzip steht das Konzept, an alles wurde gedacht. Praxis- bzw. Realitätsnähe ist Schmidt dabei besonders wichtig und er verweist beispielhaft auf die angebotene Warenwirtschaft, nichts „Überkandideltes“, sondern nur das was beispielsweise eine 2- oder 3-Mann-Werkstatt wirklich benötigt und aufs Tagesgeschäft zugeschnitten ist.

Und natürlich basiert das neue Partnerkonzept auch zu einem großen Teil auf der Leistungsfähigkeit des Großhändlers, der jetzt nicht nur über ein neues und leistungsfähigeres Distributionszentrum verfügt (Kapazität ca. eine Million Reifen und 250.000 Räder), sondern sich auch in der Positionierung in den letzten Jahren sichtbar gewandelt hat. Thomas Schmidt räumt ein, in der weiter zurückliegenden Vergangenheit überproportional im „Billigreifensegment“ präsent gewesen zu sein. Etwa 2006 habe man begonnen, in Richtung höherpreisiger Produkte „umzuswitchen“, das heißt vermehrt auf die renommierten Markenprodukte zu setzen. Das heißt nicht, dass er das Budgetsegment vernachlässigt, er hat dafür vielmehr sogar klare Positionierungen und nennt diese sein „Budgetpaket“: „Event“ ist der außereuropäische Preiseinstieg (made in China), „Stunner“ (made in Italy, nur Sommerreifen) der europäische. Und darüber sind preislich seine in 2005 übernommene deutsche Exklusivmarke „America“ (made in Europe) und die Marke des Stunner-Produzenten Marangoni angesiedelt. Mit einer 24monatigen kostenlosen Reifengarantie zerstreut RS etwaige Qualitätsbedenken von Verbrauchern bei diesen vier Fabrikaten schon im Ansatz.

RS Exclusiv nennt einen aktuellen Kundenstamm von 8.300 in Deutschland, exportiert aber auch vor allem in Richtung Skandinavien und Osteuropa, hat einen besonderen Status als Vermarkter von Aluminiumgussfelgen der UniWheels-Gruppe sowie dabei vor allem der Marke Anzio und ergänzt das Sortiment permanent (so gerade um die als sportlich definierte Marke Falken). Es heißt bei RS nicht „tyres is our business“, sondern „service is our business“.

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