Neuer „SafetyCheck“ des Dekra beinhaltet Rad und Reifen

Der „SafetyCheck“ für junge Autofahrer ist zurück: Auch in diesem Jahr lädt Dekra wieder alle Jugendlichen im Alter von 18 bis 25 Jahren zur kostenlosen Sicherheitskontrolle ihrer Fahrzeuge ein. Vom 2. Juni bis 12. Juli können sie ihren Pkw an allen Dekra-Prüfstationen im Bundesgebiet vorführen und auf Sicherheitsmängel begutachten lassen. Ziel dieser großangelegten Verkehrssicherheitsaktion ist es, das Unfallrisiko dieser Altersgruppe auf ein Minimum zu reduzieren. Die Sachverständigen nehmen vor allem Fahrwerk, Räder und Reifen unter die Lupe.

Junge Autofahrer sind zu oft an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Wenig Fahrpraxis, eine oftmals riskante Fahrweise und ein geringes Gefahrenbewusstsein zählen dafür ebenso zu den Hauptgründen wie gravierende technische Mängel an den zumeist älteren Autos, in denen die Jugendlichen unterwegs sind. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee statt, Schirmherrschaft für diese Verkehrssicherheitsaktion: „Mit der EU-Charta haben wir uns das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Heute sterben leider noch immer zu viele Jugendliche im Straßenverkehr. Daher freue ich mich über diese sinnvolle Sicherheitsinitiative von Dekra. Sie bringt uns unserem ehrgeizigen Ziel wieder ein Stück näher.“

In 2006 verunglückten auf deutschen Straßen insgesamt 84.303 junge Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren bei Verkehrsunfällen. 1.011 von ihnen kamen dabei ums Leben. „Aus diesem Grund haben wir uns für eine Neuauflage der erfolgversprechenden Verkehrssicherheitsaktion „SafetyCheck“ in 2008 entschieden“, erklärt Clemens Klinke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Dekra Automobil GmbH. „Gerade die Gruppe der jungen Fahrer bedarf besonderen Augenmerks. Sie ist häufig in älteren Autos unterwegs, die nach wie vor durch eine extrem hohe Mängelquote und ein überdurchschnittliches Unfallrisiko auffallen.“ Klinke empfiehlt den jungen Fahrerinnen und Fahrern daher dringend, an der Initiative „SafetyCheck“ teilzunehmen. Sie koste kein Geld und führe auch nicht zur Aberkennung einer vorhandenen Prüfplakette, falls erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt werden. Dafür erfahren die Teilnehmer anschaulich, wie es tatsächlich um die Sicherheit ihrer Fahrzeuge bestellt ist.

In 2007 prüfte Dekra im Rahmen der Aktion „SafetyCheck“ bundesweit 14.000 Autos und ermittelte dabei über 37.000 Mängel. Mehr als drei Viertel (83 Prozent) der Pkw wiesen erhebliche Sicherheitsmängel auf. Im Durchschnitt waren die untersuchten Fahrzeuge 10,8 Jahre alt und hatten im Mittel rund 115.000 Kilometer absolviert. Nur die Hälfte von ihnen verfügte über sinnvolle Sicherheitseinrichtungen wie Fahrerairbag, ABS oder ESP. „Wie die „SafetyCheck“-Ergebnisse eindrucksvoll zeigen, kommt bei den älteren Autos zu einer oftmals fehlenden Sicherheitsausstattung noch eine mangelnde Wartungsmoral der Autofahrer hinzu. Das führt zu einer extremen Sicherheitslücke, die dringend geschlossen werden muss“, so der Vorsitzende von Dekra Automobil. Dass die Mängelquote bei den Fahrzeugen, die älter als acht Jahre sind, einen Wert von fast 80 Prozent erreiche, belege die Notwendigkeit einer regelmäßigen Prüfung älterer Autos. „Gerade junge Fahrerinnen und Fahrer älterer Autos sollten sich nicht auf ihr Glück verlassen, sondern auf Nummer sicher gehen – ganz im Sinne der Aktion „SafetyCheck“: Mehr Kilometer – Mehr Sicherheit“, fügt Klinke hinzu.

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