Räder- und Teile-Lagerung von Scholz auf der REIFEN

YeSiRe, das System des Hofheimer Räderlogistikspezialisten Scholz Regalsysteme, hat gewissermaßen „blaublütigen“ Nachwuchs bekommen und heißt jetzt YeSiReB. Das „B“ steht dabei für „Blue“ und ergänzt die Größen Yellow (Ye), Silver (Si) und Red (Re). Präsentiert wird die Neuerung nächste Woche auf der REIFEN in Essen (Halle 1.0 Stand 104).

YeSiReB Räder-Logistik bietet dem Kfz-Betrieb dreifachen Vorteil:
– Durch die verblüffend einfache Farbsortierung der Räder nach deren Größen wird Fläche gespart.
– Die Regale sind auf die Radgrößen und Gewichte speziell abgestimmt. Dadurch günstigere Anschaffungskosten. Wird nicht nach Größen sortiert, müssen alle Fächer so groß gebaut werden, dass alle Radgrößen hineinpassen. Kleine Räder können deshalb durchfallen.
– Klare Signalisation vereinfacht den Einlagerungsprozess, spart Zeit und motiviert deshalb die Mitarbeiter.
YeSiReB Räder-Logistik versteht sich insgesamt als „Sorglos-System“.

Innovationen im Räder-Regal-Bau

Jede Farbe steht für einen der verschiedenen Systemtypen, aus denen das Regal kombiniert werden kann. Red ist 810 mm hoch und vorgesehen für große und schwere SUV-/MPV-Räder, daher auch die hohe Tragkraft von 280 kg pro Regalfach. Silver und Yellow beherbergen mittlere Rädergrößen mit bis 255 bzw. 300 mm breiten Reifen. Und Blau mit einer Fachhöhe von 630 mm und einer Traglast von 150 kg ist nun die logische Optimierung des YeSiRe-Systems für Räder bis 205 mm Breite. Für diese Dimensionen wird seit der Wintersaison 2006/07 und der „Winterreifenpflicht“ die Einlagerung immer stärker nachgefragt.

Anti-Rollwiderstands-System (ARS) erleichtert Räderlagerung

Eine weitere Vereinfachung bei der Ein- und Auslagerung der immer schwerer werdenden Räder wird ebenfalls in Essen präsentiert: ARS – das patentierte Anti-Rollwiderstands-System: Abrollböden als Serienausstattung bei Yellow-Regalen in der 7. Ebene und Silver/Red in der obersten 5. Ebene. Im Gegensatz zu anderen Regalsystemen kann der Lagerist in den „Rad-Mark Tower-Regalen“ dank ihrer speziellen Konstruktion auch in fünf Meter Höhe die Fachebenen bedienen.

Rad-Mark KROS-Systemelemente

Entwickelt wurde das System 2002 von Inhaber Gottfried Scholz. „Größensortierung ist der entscheidende Faktor zum Aufbau einer perfekten Räderlogistik“, so Scholz. Darüber hinaus helfen weitere einfache, aber ebenso durchdachte Elemente des patentierten Rad-Mark KROS (Kunden-Räder-Organisations-System) dabei, Kundenrädereinlagerung professionell, wirtschaftlich und vor allem profitabel zu betreiben.

So gibt es zu den Reifen- und Tower-Regalen nach dem YeSiReB-Prinzip das farblich passende Rad-Mark-Reifenkennzeichnungssystem mit Garderobenmarke und Fachnummerierung. Die mit den Nummern gravierten Rad-Mark-Schilder zur Räderkennzeichnung sind unverwüstlich. Deshalb gewährt Scholz Regalsysteme darauf jetzt neu lebenslange Garantie.

Mit dem Rad-Mark-Kompass lässt sich die richtige Fachgröße sofort identifizieren. Denn bei Kompletträdern reicht das Ablesen der Reifendimension auf der Seitenwand nicht zur Größenzuordnung. Außerdem ist das umständlicher, als schnell mit dem Rad-Mark Kompass zu messen.

Rad-Mark Grip, der verlängerte Arm des Lageristen, lässt die Räder noch leichter in und aus den Fächern ziehen. Der verzinkte Greifarm ist für den harten Alltag unverwüstlich konstruiert und hat eine praktische Aufhängevorrichtung. Die ist z.B. passgenau für das Höhenbediengerät Gorilla. Unterstützt am POS wird das komplette System durch RadIN, das Marketing-Kit zur Bewerbung der Dienstleistung „Räderlagerung“.

Scholz-Kunden erwerben mit Kauf von Rad-Mark KROS automatisch das Recht zum Gebrauch des Markennamen RadIN und laufen somit nicht Gefahr, bei Verwendung von Namen wie „Räderhotel“ abgemahnt zu werden.

Teira schafft Platz

Mit Teira zeige das Unternehmen „die Revolution im Teilelagerbau“ für Reifenhändler, die sich immer stärker im Kfz-Schnellreparaturgeschäft engagieren möchten, heißt es selbstbewusst. Das Teira-Regalsystem lagert kombiniert Teile, Zubehör, Reifen, Räder und Felgen in einem System auf einer Ebene. Damit reduziert Teira die Grundfläche herkömmlicher Lager um 50 Prozent. Vielen Betrieben ermöglicht es, durch den Flächengewinn Mehrerträge aus der Rädergeschäft zu realisieren. Durch die notwendige Differenzierung in das Reparaturgeschäft bekommt der Faktor „Lagerfläche“ einen völlig neuen Stellenwert im Lager des Reifenhandels. Besonders durch integrierte Schubladenschränke lassen sich die Schnelldreher auf kleinstem Raum platzieren.

Neue Geschäftsidee

Jetzt kommt eine frische Idee zum Frühjahrsputz: Wenn der Wunsch nach Aufräumen und Ordnen ausbricht und in den Familien die Räder von den Autos umgesteckt sind, schafft KEGA Ordnung in Kellern und Garagen. Eine neue Produktlinie, die über die Direktannahme und im Kundenwartebereich vermarktet werden kann.

KEGA, ist die kleine Schwester von Teira für den Endverbraucher. Es kombiniert die Lagerung von Rädern und anderem Material in den Familien. Dieses weltweit neue Produkt schafft im privaten Bereich Ordnung, in einer Qualität, wie sie der klassische DIY bisher nicht fand. Zielgruppe für die neue Produktlinie ist der qualitätsorientierte Endverbraucher sowie Halter von kleinen Fuhrparks wie Handwerker, Autovermieter oder Taxiunternehmer, die ihre Räder selbst wechseln.

Angesichts der angespannten Ertragssituation des Reifenhandels soll diese Geschäftsidee die vorhandenen Ressourcen Manpower, Präsentationsfläche und Kompetenz des Reifen-Fachbetriebs nutzen, ohne dass dem Händler zusätzliche Investitionen entstehen. So wird ein neuer Volumenmarkt im Business-to-Consumer-Bereich (b-t-c) erschlossen. „Dabei erhält der Händler eine Marge, wie er sie schon lange nicht mehr im Teile- und Zubehör-Bereich erzielen konnte“, unterstreicht Scholz.

Wegen der hohen Kompetenz des Reifenhandels rund ums Rad ist Scholz der Überzeugung, dass klassische C+C-Märkte wie Bauhäuser und Möbelketten als Vertriebsschiene für diese private Einrichtungslösung nicht in Frage kommen. Zu dieser neuen M-System-Produktlinie gehört ein POS-Paket, das die schnelle Umsetzung im Autohaus garantieren soll. Das Produkt ist selbsterklärend, hoher Beratungsaufwand entfällt demnach.

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