ArvinMeritor trennt Sparte samt Rädergeschäft ab

Der amerikanische Automobilzulieferer ArvinMeritor (Troy/Michigan) will innerhalb der nächsten zwölf Monate seine Sparte Light Vehicle Systems (LVS) abtrennen und in die Unabhängigkeit entlassen. Diese soll in Arvin Innovation umfirmiert und der Transfer vom bisherigen Executive Vice President und CFO des Gesamtunternehmens James Donlon vollzogen werden. Die derzeitigen Aktionäre von ArvinMeritor sollen auch sämtliche Anteile an dem neuen Unternehmen halten. Die jetzige Konzernspitze verspricht sich von diesem Schritt eine Stärkung der bisherigen ArvinMeritor, aber auch gute Entwicklungschancen für die zukünftige Arvin Innovation, erklärt CEO und Präsident Chip McClure, der auch nach der Abspaltung ArvinMeritor führen soll. Phil Martens, bereits heute für LVS verantwortlich, soll Präsident und CEO der Arvin Innovation werden, die ihre Zentrale in Detroit haben wird, wo bereits heute das LVS-Technologiezentrum untergebracht ist. Zur Sparte LVS gehört auch das Pkw-Stahlrädergeschäft mit zwei Fabriken in Mexiko und Brasilien.

Light Vehicle Systems (LVS, umfasst Pkw und Leicht-Lkw) allein steht für ein Umsatzvolumen von 2,2 Milliarden US-Dollar (2007), von dem mehr als 60 Prozent außerhalb der Vereinigten Staaten erzielt worden sind. Beschäftigt werden ca. 9.000 Mitarbeiter in 42 Fabriken in 16 Ländern. Die Sparte ist engagiert bei Karosseriemodulen (Fahrzeugdächer, Türen, Fensterheber etc.), aber auch bei Chassisbauteilen (so Federungen). Im Bereich der Pkw-Stahlräder gilt das Unternehmen als starker Marktteilnehmer vor allem im amerikanischen Erstausrüstungsmarkt.

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