Lanxess-Projekt in Singapur auch ein Politikum

Der Botschafter der Republik Singapur in Deutschland, Ampalavanar Selverajah, hat gestern bei einem Gespräch mit Axel C. Heitmann, Vorstandsvorsitzender der Lanxess AG, den Bau der neuen Butylkautschuk-Anlage in Singapur als herausragendes wirtschaftliches Engagement gewürdigt. Das deutsche Unternehmen wird ab 2011 im Chemiepark von Jurong Island die größte Anlage zur Produktion von synthetischen Kautschuken in Asien – vor allem für die Reifenherstellung – betreiben. Bei dem gestrigen Treffen ging es um den Ausbau der Beziehungen zwischen dem Leverkusener Spezialchemie-Konzern und dem südostasiatischen Staat.

„Mit dem neuen Werk in Singapur trägt Lanxess dem weltweit stark wachsenden Bedarf nach Butylkautschuk Rechnung“, so Heitmann. „Auf Jurong Island haben wir dafür ideale Standortbedingungen vorgefunden.“ Der Botschafter begrüßte das 400-Millionen-Euro-Projekt:
„Wir freuen uns sehr darüber, dass Lanxess die bisher größte Investition seiner Firmengeschichte in Singapur tätigt.“ Die Region Asien/Pazifik ist für das deutsche Unternehmen von zentraler Bedeutung. Das Unternehmen erzielte hier 2007 einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Euro. Mit der Rekordinvestition entstehen in Singapur mehr als 200 neue hoch qualifizierte Arbeitsplätze.

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