Michelin in den USA gegen höheres Mindestprofil

Montag, 17. März 2008 | 0 Kommentare
 

Michelin ist nun der erste Reifenhersteller, der sich in den USA öffentlich gegen aktuelle gesetzgeberische Bestrebungen wendet, die Mindestprofiltiefe bei Pkw-Reifen von gegenwärtig 2/32 Inch (knapp 1,6 Millimeter) auf 4/32 Inch (3,2 Millimeter) hinaufzusetzen. Und der Reifenhersteller liefert gleich etliche Argumente, warum die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) keine entsprechende Vorschrift für die USA auf den Weg bringen sollte. Michelin erkenne zwar an, dass sich der Bremsweg bei geringerer Profiltiefe verlängere.

Man wende sich allerdings gegen die pauschale Behauptung, eine Erhöhung der Mindesprofiltiefe von gegenwärtig 1,6 auf dann 3,2 Millimeter werde zu weniger Unfällen und weniger Verkehrstoten führen. Dieser Zusammenhang, so Michelin, sei statistisch nicht belegbar. Michelin weiter: Die Datenlage zeige insgesamt, dass Reifen nur selten Unfallursache seien.

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Kategorie: Allgemein

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