Financial Times: KKR schießt bei ATU Geld nach

Die amerikanische Investorengruppe KKR (Kohlberg Kravis and Roberts) hilft ihrer Werkstattkette ATU Auto-Teile-Unger, die einen Schuldenberg von 800 Millionen Euro vor sich herschieben soll, mit einer Kapitalspritze, schreibt Financial Times Deutschland. ATU habe den Gläubigern verheerende Zahlen gemeldet, heißt es weiter: 2007 sei der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 35 Prozent auf 105,5 Mio. Euro eingebrochen und habe damit um mehr als 30 Mio. Euro unter den schon deutlich nach unten revidierten Erwartungen gelegen. Der ursprüngliche Plan hatte 210 Mio. Euro vorgesehen. Die FTD führt noch an, dass nachträgliche Kapitalspritzen bei den Investoren unbeliebt und sehr selten seien, da sie die Rendite drastisch verwässern. KKR habe sich wohl dennoch dazu durchgerungen, um das Image zu polieren und das „Stigma der Heuschrecke“ abzustreifen. Ein schneller Ausstieg von KKR bei ATU ist wenig wahrscheinlich.

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