Latvala überraschender Sieger der Schweden-Rallye

Schon früh in der Saison hat Jari-Matti Latvala sein erklärtes Ziel für 2008 erreicht: mindestens einen WM-Lauf zu gewinnen. Dem jungen Finnen gelang dieser Erfolg auf beeindruckende Art und Weise, er feierte bei der Schweden-Rallye am vergangenen Wochenende praktisch einen Start-Ziel-Sieg. Auf seinem mit Pirelli-Sottozero-Reifen ausgestatteten Ford Focus WRC Werksrennwagen gewann der 22-jährige Latvala als jüngster Fahrer in der WRC-Geschichte einen WM-Lauf. „Die Performance und das Grip-Niveau der Pirellis haben mich sehr positiv überrascht, sie überzeugten selbst auf Wertungsprüfungen mit fast irregulärer Fahrbahnbeschaffenheit. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz haben die Pirelli Techniker entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen”, so Latvala. Teamkollege Mikko Hirvonen auf Rang zwei und der Italiener Gigi Galli auf der dritten Position komplettierten den Dreifachsieg für Ford.

Die diesjährige Schweden Rallye wurde unter schwierigen Bedingungen ausgetragen. Immer wieder drangen Matsch und Schotter durch die dünne Schicht aus Schnee und Eis. Aufgrund des zunehmend schlechter werdenden Streckenzustands mussten die Organisatoren zwei Sonderprüfungen sogar ganz streichen. Obwohl sie keineswegs dafür ausgelegt waren, lag die Performance der Pirelli Sottozero Reifen selbst auf dem losen Schotter weit über den Erwartungen der Fahrer.

Bereits bei der Argentinien-Rallye vor zwei Jahren hatten Gigi Galli und sein Beifahrer Giovanni Bernacchini mit Pirelli Reifen einen Podiumsplatz erobern können. In diesem Jahr wiederholten Galli/Bernacchini diesen Erfolg nach einer herausragenden Leistung bei der Schweden-Rallye – und erneut mit Reifen von Pirelli. „Ich bin mehr als zufrieden, bereits nach meinem zweiten WM-Lauf mit Ford auf dem Podium zu stehen. Das motiviert natürlich extrem für alle weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr“, sagte Galli. „Die Pirelli Sottozero Bereifung auf unserem Stobart-Ford bot sogar auf den teilweise völlig schnee- und eisfreien Sonderprüfungen – also auf Schotter, Matsch und Steinen – sehr viel Grip und einen beachtlichen Speed.”

Paul Hembery, Pirelli Motorsport Direktor, erklärte: „Durch den Mangel an Schnee und Eis lag in Schweden dieses Jahr sehr viel Schotter auf der Straße. Das bedeutet, unsere Reifen hatten einen viel breiteren Einsatzbereich zu meistern als erwartet. Aus genau diesem Grund sollte hervorgehoben werden, dass alle von der Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit unserer Pirelli Sottozero Reifen sehr positiv überrascht waren. Selbst unter Bedingungen, wie man sie in einem schwedischen Winter normalerweise nicht erwartet, konnte Pirelli allen Teams ein extrem leistungsstarkes Produkt zur Verfügung zu stellen.”

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