DBV schließt Alleinvertrag mit Wanfeng ab

Zwischen Wanfeng, dem größten asiatischen Hersteller von Aluminiumfelgen, und dem mittelständischen Unternehmen DBV Würzburg wurde vor einigen Tagen ein von DBV so genannter „Alleinvertrag“ für eine langfristige Kooperation feierlich unterzeichnet. Seither habe man den Status einer Wanfeng-Alleinagentur für Deutschland und angrenzende EU-Länder offiziell inne. Wanfeng stellt in China in vier Werken jährlich (nach eigenen Angaben) mehr als zehn Millionen Aluräder für Pkw plus weitere zehn Millionen Stück für Zweiräder her und wäre somit der größte Felgenproduzent in Asien. Wanfeng bewegt sich hauptsächlich im Bereich der Erstausrüstung, sämtliche wichtigen Autofabriken in Europa, Japan und USA sind Stammkunden bei Wanfeng.

DBV Würzburg (Vermarkter von jährlich – auch nach eigenen Angaben – etwa 150.000 DBV-Alufelgen) hat seit nahezu zehn Jahren felgentechnische Produktionserfahrung in China und arbeitet nunmehr im fünften Jahr mit Wanfeng zusammen. Bereits zwei deutsche Räderfirmen haben heute schon über die Schiene DBV Produktionsabkommen mit eigenen Kokillen im Wanfeng-Werk Weihai. Durch die Unterzeichnung des Exklusivvertrages zwischen Wanfeng und DBV wurde nun die Möglichkeit geschaffen, dass – heißt es in einer Pressemitteilung aus Würzburg – weitere deutsche Felgenanbieter zu günstigen Preisen Erstausrüstungsqualitäten in China produzieren lassen können.

Der neu geschlossene Agenturvertrag mit DBV soll deutschen Anbietern die Voraussetzungen geben, eigene Räder auch in relativ kleinen Stückzahlen in Fernost zu sehr günstigen Preisen produzieren zu lassen. DBV versteht sich dabei als neutraler Mittler in der Gesamtabwicklung und stellt hierbei seine Kontakte mit Wanfeng zur direkten Verfügung. Kundenschutz für Kokillenkunden soll natürlich vertraglich gewährleistet sein. „Aber“, so Norbert Bathon, Geschäftsführer von DBV, „einen Euro pro Rad möchte ich dabei bitte auch verdienen.“

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