Michelin lässt sich bei der Toul-Schließung nicht beirren

Der französische Staatspräsident Sarkozy ist gestern mit dem Michelin-Management zusammengetroffen, um über die für 2009 geplante Schließung des Pkw-Reifenwerkes in Toul zu sprechen, wo derzeit 830 Menschen beschäftigt sind. Allerdings hat Michelin bekräftigt, von diesen Plänen nicht abweichen zu wollen, seien sie doch Bestandteil des Reorganisationsplanes, von dem Toul in dreierlei Hinsicht betroffen ist: Michelin produziert erstens derzeit 70 Prozent aller Reifen in Europa, verkauft hier aber nur 50 Prozent und strebt eine Angleichung an. Zweitens gilt eine Werksgröße von acht bis zehn Millionen Pkw-Reifen jährlich als optimal, das Werk Toul (ehemals Kleber) ist also zu klein. Und drittens können in Toul nicht die konzernweit angestrebten Produktivitätsfortschritte von 30 Prozent bis zum Jahr 2010 realisiert werden, zumal in Toul vor allem besonders unter Preidruck stehende Reifen für die Mittelklasse hergestellt werden.

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