ADAC testet Autobatterien: Schlechte Qualität

Der ADAC muss pro Jahr in rund 700.000 Fällen Starthilfe bei versagenden Autobatterien leisten – eine der häufigsten Pannenursachen. Im Rahmen eines aktuellen Tests hat der ADAC demnach acht handelsübliche Starterbatterien auf Herz und Nieren getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass trotz Prüfsiegel zu oft „schlechte Qualität in den Regalen“ stehe. Auf den Prüfstand kamen Akkus, wie sie in vielen Mittelklassewagen anzutreffen sind: mit einer Nennkapazität im Bereich von 68 bis 74 Amperestunden (Ah) und einem Kälteprüfstrom von 540 bis 700 Ampere (A). Das Ergebnis: „Keine ist sehr gut, nur drei wurden als gut bewertet (Berga Power Block, Opel, Moll M3 plus K2) und ausgerechnet die Teuerste (Motorcraft Calcium Plus) landete auf dem letzten Platz.“ Ein befriedigendes Testergebnis erzielten Banner Power Bull, Arktis Qualitätsbatterie, Exide Xtreme und Bosch Silver; mit „ausreichend“ bewerteten die ADAC-Tester die Batterie Flamm Titanium Plus, mit „mangelhaft“ die Batterien Arktis High Tech und Motorcraft Calcium Plus. In seiner Zusammenfassung der Testergebnisse kritisiert der ADAC die derzeit für die Zulassung der Batterien gültige europäische Norm als lückenhaft und nicht ausreichend.

Die kompletten Testergebnisse des ADAC finden Sie hier.

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