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Reifenregeln für die Rallye-WM 2008

Die für das Reglement der Rallye-WM verantwortliche FIA hat jetzt Einzelheiten für den Reifeneinsatz in 2008 veröffentlicht. In der Rallye-WM wird Pirelli künftig und für erst einmal drei Jahre per Reglement Alleinausrüster sein. In der vergangenen Saison war BFGoodrich „quasi“ auch Exklusivausrüster, aber nur weil sich der einzige Wettbewerber Pirelli weitgehend zurückgezogen hatte und nur vereinzelt bei Privatiers in Erscheinung getreten war.

Der italienische Reifenhersteller wird demnach künftig drei verschiedene Reifentypen liefern: einen 18-Zöller für Asphalt mit Namen PZero, einen 15-Zoll-Schotterreifen mit dem Pirelli-Zusatz „Scorpion“, der Winterreifen soll „Sottozero“ heißen, letzteren in einer 18-Zoll-Variante für die Rallye Monte Carlo sowie in einer 16-Zoll-Variante für die Schweden-Rallye. Bei der „Monte“ ist es den Piloten gestattet, zwischen „P-Zero“ und „Sottozero“ jeweils in 18 Zoll zu wählen. Die Spikes werden übrigens von Pirelli ausgehändigt, um Chancengleichheit zu gewährleisten.

Bei Asphaltrallyes ist es erlaubt, das Profil per Hand nachzuschneiden, allerdings nur bei Nässe, bei Trockenheit ist es verboten. Für die (vermeintlichen) „Schönwetter-Rallyes“ in Deutschland, Spanien und auf Korsika wird es den PZero in einer harten Mischung für trockene und einer weichen Mischung für nasse Fahrbahnen geben. Bei den Schotter-Rallyes mit „Scorpion“ soll es ebenfalls eine weiche oder eine harte Mischung geben, wobei für die Schotter-Rallyes bis zur Türkei-Rallye und später bei der Neuseeland-Rallye die härtere, für den Rest der Rallyes die weichere Mischung zur Verfügung stehen werden. Das bislang von BFGoodrich eingesetzte Mousse, um die Pannengefahr zu verringern, ist künftig nicht mehr gestattet.

Für die Junioren-Meisterschaft, die ab diesem Jahr wieder Junioren-Weltmeisterschaft heißt, werden eigene Reifen entwickelt. Es sollen ein 15-Zoll-Reifen für Schotter-Rallyes sowie ein 17-Zoll-Reifen für die Asphalt-Rallyes zur Verfügung stehen.

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