F1-Piloten offenbar gegen Heizdecken-Verbot

Mit dem geplanten Comeback der Slicks im Jahr 2009 sollen in der Formel 1 die Reifenwärmer verboten werden – eine von der FIA angeregte Maßnahme, die für viele von Anfang an kaum nachvollziehbar war. Nun scheinen auch die Fahrer dagegen zu protestieren, allen voran Routinier David Coulthard. Wie die meisten seiner Kollegen sammelte der Red-Bull-Pilot vergangene Woche in Jerez erste Erfahrungen mit den neuen Bridgestone-Slicks und berichtete, dass die Formel-1-Autos damit wieder „berechenbarer“ werden, so meldet Motorsport-Total.com. Doch so sehr ihn diese Besinnung auf die Wurzeln des Motorsports freue, so sehr sei er auch besorgt wegen des ebenfalls anstehenden Verbots der Reifenwärmer in Form der Heizdecken – aus Kostengründen, wie es heißt.

Das Problem dabei: Wenn ein Auto mit kalten Reifen aus der Box fährt, ist die Gefahr eines Drehers höher als mit aufgewärmten Reifen – gleichzeitig ist ohne Heizdecken auch der Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Fahrer, der aus der Box kommt, und dem auf der Straße größer. „Ich habe mich darüber schon mit einigen anderen Fahrern unterhalten, die alle meine Meinung teilen, dass es ohne Heizdecken viel gefährlicher ist, wenn ein Auto aus der Box auf die Strecke fährt und ein anderes Auto auf einer schnellen Runde ist. Das ist ziemlich gefährlich. Der Geschwindigkeitsunterschied ist sehr groß“, warnte Coulthard.

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