Aussichten nicht allzu gut für restlichen Winter

Erstmals seit etlichen Jahren werden in Deutschland offenbar weit verbreitet Winterreifen unter dem Einkaufspreis an Endverbraucher abverkauft. Wie die Deutsche Bank in einem Marktreport schreibt, liege das an der schlechten Marktsituation. Gegenüber dem guten Vorjahr wurden in Deutschland bis Ende Oktober sechs Prozent weniger Winterreifen verkauft. Normalerweise seien zu diesem Zeitpunkt bereits rund drei Viertel des Saisongeschäftes gelaufen. Folglich seien die Aussichten für den verbleibenden Winter „nicht allzu gut“, so die Bank, selbst wenn der Winter nun endlich mit Schnee und Eis komme. Betroffen seien gerade Unternehmen, die stark vom Winterreifengeschäft abhängen. Die Continental AG mache beispielsweise 17 Prozent des Umsatzes in der Sparte Pkw-Reifen mit Winterreifen, Michelin noch immerhin sechs Prozent weltweit.

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